Häufig gestellte Fragen

Cleanskin Kontakt

Dauerhafte Haarentfernung

Als Spezialisten für dauerhafte Haarentfernung und weiteren Standorten gehen wir für Sie im Folgenden auf wichtige Frequently Asked Questions (FAQ) zu vielen relevanten Fragestellungen ein.

Können alle Hauttypen behandelt werden?

Vor Beginn einer Behandlung erhalten Sie in der Cleanskin Fachpraxis ein umfassendes, kostenloses Analysegespräch. In diesem wird u.a. mit spezieller mikroskopischer Messung ermittelt, ob Ihr Haut- und Haartyp tatsächlich behandelbar ist.

Warum häufig Behandlungen für dauerhafte Haarentfernung nicht funktionieren?

Immer wieder kommt es vor, daß Behandlungen für dauerhafte Haarentfernung durchgeführt werden die nicht so funktionieren wie der Kunde sich dies vorstellt. Das hat mehrere Gründe, die Sie im Rahmen des Analysegespräches in der Cleanskin Fachpraxis Punkt für Punkt erklärt bekommen: welche Messmethoden es gibt um die Fortschritte transparent zu machen – wie gut Sie für eine dauerhafte Haarentfernung geeignet sind – welche Technologie bei Ihnen am sinnvollsten ist – warum handelsübliche Behandlungspakete meist nicht funktionieren – wie Sie den Erfolg der Behandlung selber beeinflussen können – woran Sie eine gute Behandlerin erkennen

Ist die dauerhafte Haarentfernung wirklich für immer?

Wissenschaftliche Studien belegen die Effektivität von dauerhafter Haarentfernung. Durch Langzeitstudien bewiesen, wachsen bei den meisten Kunden bis zu 95% der Haare nicht mehr nach. Nur 3-5% sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Eine allgemeine Garantie für dauerhafte Haarentfernung kann allerdings nicht gegeben werden, da die Behandlung immer vom Haar- und Hauttyp abhängt. Erneute Behaarung kann durch Hormone ausgelöst werden. Dies kann zum Beispiel während der Wechseljahre oder bei Einnahme von Hormonpräparaten passieren.

Was soll ich nach einer Behandlung beachten?

Schonen Sie Ihre Haut und vermeiden Sie es, Ihre Haut zu reizen. Deshalb verwenden Sie einen Tag nach der Behandlung kein Parfum oder alkoholhaltige Cremes. Pflegen Sie Ihre Haut mit Feuchtigkeitscremes. Auch Saunieren, Schwimmen in chlorhaltigem Wasser oder Sonnenbaden sollte vermieden werden.

Auf was muss ich vor der Behandlung achten?

Sie können helfen das Ergebnis Ihrer Behandlung zu optimieren, indem Sie vor Ihrer Behandlung einige Aspekte beachten. Bereits vor Beginn Ihrer Behandlungszeit sollten Sie genug trinken (mind. zwei Liter pro Tag), um die Lichtenergie besser leiten zu lassen und Ihre Schmerzrezeptoren zu dämpfen.
Eine Woche vor der Behandlung ist ein Peeling empfehlenswert um überschüssige Hautschüppchen zu entfernen. So kann das Licht besser in die Haut eindringen. Einen Tag vor Ihrer Behandlung rasieren Sie das zu behandelnde Areal. Zwischen den einzelnen Behandlungen sollten Sie nur oberflächig z.B. per Rasur enthaaren, um die Haarwurzeln nicht zu schädigen. Kommen Sie entspannt zu Ihrer Behandlung, da sonst Ihre Schmerzempfindlichkeit erhöht ist.
Wichtig: 4 Wochen vor der Behandlung sollten Solariumbesuche oder intensive Sonnenbäder vermieden werden. Vermeiden Sie auch 48 Stunden vor einer Behandlung die Einnahme von Medikamenten oder nehmen Sie diese nur nach Rücksprache mit ihrer Dermisthetik-Therapeutin ein.

Wann kann ich mit ersten Erfolgen rechnen?

Bereits nach der ersten Behandlung kann man deutliche Veränderungen sehen. Sie sind abhängig vom Haar- und Hauttyp und variieren von Person zu Person. Um wirklich alle Haare zu entfernen sind aufgrund der verschiedenen Wachstumsphasen jedoch immer mehrere Behandlungen notwendig.

Wodurch zeichnet sie die medizinisch orientierte 5-Stufen-Dermisthetik-Methode nach Dr. Beck aus?

Die medizinisch orientierte 5-Stufen-Dermisthetik-Methode wurde von Cleanskin zusammen in Kooperation mit Dr. Beck entwickelt und ist die erste meßbare Methode mit Erfolgskontrolle. Sie ist in fünf Module unterteilt. Diese beinhalten neben der Behandlungs- und Entspannungsphase eine computergestützte Haut- und Haaranalyse (inkl. automatischer Haarzählung), sowie ein Dermagramm, welches den Behandlungsfortschritt (Reduktion der Anzahl der Haare etc.) dokumentiert. Zudem bekommen Sie einen Schutzbrief, der Ihnen maximale Sicherheit bietet.

Übernimmt die Krankenkasse einen Teil oder die gesamten Kosten?

In der Regel kommen Krankenkassen für eine dauerhafte Haarentfernung nicht auf. Sollte in speziellen Fällen allerdings ein Krankheitsfall vorliegen wie bei Hypertrichose, Hirsutismus oder starker psychischer Belastung aufgrund der Überbehaarung, kann man dies ärztlich attestieren und sich ein Gutachten ausstellen lassen. Vor der Behandlung sollte man jedoch noch einmal Rücksprache mit seiner Krankenkasse halten, da nicht jede Kasse trotz Gutachten zahlt.

Wie lange dauert eine einzelne Behandlung?

Die Behandlung dauert unterschiedlich lange, weil sie abhängig von Größe und Beschaffenheit des Areals ist. Deshalb kann die Behandlungsdauer zwischen 20 Minuten bei Gesichtspartien und 2 -3 Stunden z.B. bei den kompletten Beinen variieren.

Bei welchen Krankheiten ist Haarentfernung möglich?

Dauerhafte Haarentfernung ist bei vielen chronischen Krankheiten möglich. Sowohl bei Hypertrichose als auch bei Hirsutismus (androgen abhängige Überbehaarung) ist dauerhafte Haarentfernung möglich. Es muss jedoch unbedingt beachtet werden, dass der Hirsutismus zuvor ärztlich behandelt wird, da ansonsten weiterhin neue Haare wachsen.
Dauerhafte Haarentfernung kann einigen Hautkrankheiten sogar vorbeugen. Sowohl bei Neurodermitis als auch bei Psoriasis (Schuppenflechte) ist die IPL-Methode von Vorteil, da mechanische Haarentfernung wie Rasieren vermieden wird, wodurch häufig neue „Herde“ (betroffene Hautstellen) entstehen.
Auch chronische Krankheiten wie Diabetes sind kein Hindernis für die medizinische 5-Stufen-Dermisthetik-Methode nach Dr. Beck.

Gibt es eventuelle Nebenwirkungen?

Es gibt zwei Dinge, die bei einer dauerhaften Haarentfernung zu vermeiden sind: direkte Sonneneinstrahlung auf das zu behandelnde Areal und Medikamenteneinnahme. Bei diesen Faktoren kann es zu unerwünschten Wirkungen kommen, da sich die Haut nicht in Ihrem normalen Zustand befindet. Es kann eine erhöhte Lichtempfindlichkeit bestehen, die sich durch Sonnenbrand oder leichte Pigmentierung nach der Behandlung äußern kann. Um dies zu vermeiden fragen wir vor jeder Behandlung nach.

Darf ich mich während der Behandlungszeit enthaaren und auf welche Art?

Jein. Die oberflächliche Haarentfernung wie Rasieren, Schneiden oder Benutzen von Enthaarungscremes ist jederzeit erlaubt. Jede Form der Epilation (Entfernung der Haare mitsamt der Wurzel, wie Waxing, Sugaring oder Epilieren) ist nicht zu empfehlen.

Was ist zu tun, wenn nach der vorhergesehen Behandlungszeit das gewünschte Ergebnis nicht anhält?

Bei Cleanskin hat jeder Kunde Anspruch auf den Nachhaltigkeitsschutz. Das heißt, er hat bis zu 10 Jahre nach Behandlungsende die Möglichkeit, für einen Sonderpreis den Behandlungszeitraum auszudehnen und um ein weiteres halbes Jahr zu verlängern, sollte er mit dem Ergebnis noch nicht ganz zufrieden sein.

Was ist der Unterschied zwischen Laser und IPL? Welches Gerät ist besser? Gibt es Alternativen?

Im Unterschied zu IPL kann ein Laser nur eingeschränkt behandeln, da diese Technologie nur über eine Wellenlänge verfügt. Daher kann der Laser nur bei der Kombination von sehr heller Haut und dunklen Haaren angewendet werden.
Die IPL Technologie verfügt über ein Wellenlängenspektrum und kann daher mehrere Haar- und Hauttypen behandeln.
Cleanskin kombiniert IPL mit einer weiteren Technologie, der Radiofrequenz. Diese Kombination ermöglicht auch die dauerhafte Entfernung der feinen und helleren Haare.
So können die verschiedensten Haar- und Hauttypen optimal behandelt werden.

Wie viel kostet eine Behandlung?

Zunächst ist zu überprüfen ob Sie überhaupt für eine dauerhafte Haarentfernung geeignet sind. Dazu führen wir eine gründliche Analyse Ihrer Haut und Haare durch. Danach bieten wir Ihnen Ihr passendes Behandlungsmodell für das von Ihnen ausgewählte Areal an.

Wie stark sind die Schmerzen während der Behandlung und danach?

Bei der dauerhaften Haarentfernung treten keine Schmerzen auf. Sie spüren ein leichtes Prickeln, an sehr empfindlichen Stellen eventuell ein unangenehmes Pieken. Sehr hilfreich ist es, wenn Sie ausgeruht und stressfrei zur Behandlung kommen, da Ihr Schmerzempfinden dadurch geringer ist. Ihre Cleanskin Dermisthetik-Therapeutinnen bieten Ihnen vor jeder Behandlung verschiedene Möglichkeiten zur Entspannung an.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Vor jeder Behandlung führen wir bei Ihnen eine mikroskopische Messung durch (Messung der Reduktion der Haaranzahl, Melaningehalt Haut & Haare etc.). So können wir den Behandlungsfortschritt dokumentieren und Ihnen die Sicherheit geben, dass die Behandlung bei Ihnen durchgeführt werden kann. Anschließend beginnt die angenehme Entspannungsphase, die Sie optimal auf die nachfolgende Lichtbehandlung vorbereitet.Vor der Behandlung wird Ihre Haut gereinigt. Anschließend wird ein Gel auf die Haut aufgetragen. Nach Einstellung der für Sie optimalen Parameter wird die Hautpartie, die Sie ausgewählt haben, komplett mit dem kühlenden Saphir behandelt. Abschließend verwöhnen wir Ihre Haut mit einer beruhigenden Pflegecreme.

 

Glossar Dauerhafteharentfernung

Tattooentfernung

Als Spezialisten für Tattooentfernung in München und weiteren Standorten gehen wir für Sie im Folgenden auf wichtige Frequently Asked Questions (FAQ) zu vielen relevanten Fragestellungen ein.

Kann ich die behandelte Stelle später erneut Tätowieren lassen?

Ja. Die Stelle kann später komplett neu tätowiert werden.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Die Behandlungsdauer hängt von der Größe des Tattoos ab und von der Nachkühlzeit. Wir planen mindestens 30 Minuten für eine Behandlung ein.

Übernimmt die Krankenkasse einen Teil oder die gesamten Kosten?

Die Krankenkasse übernimmt i.d.R. keine Kosten für die Entfernung eines Tattoos.

Wie lange braucht die Haut zur Regeneration?

Zwischen den Behandlungen sollten ca. sechs Wochen liegen, damit die Haut und das Immunsystem sich erholen können. Wichtig ist, dass die Wunde vollständig abgeheilt ist, bevor die nächste Behandlung stattfinden kann. Insbesondere ist diese Zeitspanne zwischen den Behandlungen aber wichtig für den Abtransport der Farbe über das Lymphsystem, da dieses sehr träge arbeitet.

Was muss ich vor bzw. nach der Behandlung beachten?

Lichtempfindlichkeit erhöhende Medikamente, die nicht regelmäßig eingenommen werden, sollten vor einer Behandlung vermieden werden.
Die betroffene Stelle muss zwei Tage lang nach der Behandlung trocken und absolut sauber gehalten werden um sie keiner Infektion auszusetzen.
Das Tattoo sollte während der Behandlungszeit nicht der Sonne ausgesetzt werden.

Wie funktioniert der Nd:YAG Laser?

Während der Tattooentfernung wird das Tattoo mit dem Laserlicht „beschossen“. Die einzelnen Farbpigmente absorbieren das Licht und zerbersten dann auf Grund der Hitze. Diese zerborstenen Farbpigmente lösen eine kleine Entzündung aus, die dafür Sorge trägt, dass der Körper einen Reinigungsprozess auslöst. Die Farbpigmente werden dann über das Lymphsystem abgetragen.

Welchen Unterschied machen Laientattoos zu einem professionell gestochenem?

Laientattoos werden mit einer einfachen Nadel und Tusche oder Tinte selbst gestochen. Professionelle Tattoos werden mit einer speziellen Maschine in die Haut hineingestochen. Die professionellen Tatoos sitzen in der Regel etwas tiefer in der Haut.

Können alle Farben eines Tattoos entfernt werden?

Ja. Der Laser kann alle Farbpigmente zerstören. Schwarze oder dunkelblaue Tätowierungen können am einfachsten entfernt werden. Bei hellen Farben wird es schwieriger, da die Haut nicht geschädigt werden soll. Es kann zu einer Farbveränderung kommen während der Behandlung. Ist dies der Fall bedarf es zusätzlicher Behandlungen.

Können sich dunkelhäutige oder asiatische Menschen ebenfalls problemlos ein Tattoo entfernen lassen?

Auch dunkelhäutige oder asiatische Menschen können sich ein Tattoo entfernen lassen. Es besteht jedoch das Risiko einer Depigmentierung.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Das zu behandelte Areal wird zunächst gerötet und geschwollen sein. Falls sich eine Kruste bildet, sollte diese nicht entfernt werden, da sonst das Risiko der Narbenbildung besteht. Bei sehr dunkler Haut können Pigmentflecken zu sehen sein. Wichtig ist, der Pflegeanweisungen der Dermisthetik-Therapeutin Folge zu leisten um die Gefahr von Infektionen durch Bakterien zu vermeiden.

Wie viele Behandlungen brauche ich bei einer Tattooentfernung?

Die Anzahl der Behandlungen ist individuell. Nur ganz kleine Tattoos sind in seltenen Fällen mit wenigen Behandlungen zu entfernen. Die Anzahl ist abhängig von verschiedenen Faktoren: Laientattoo oder professionell gestochen, Farbe und Farbzusammensetzung, Größe und Beschaffenheit, Tiefe und Dichte, Reaktionsfähigkeit des Lymphsystems und Nachbehandlung. In der Regel sieht man nach jeder Behandlung die Erfolge, da das Tattoo allmählich abschwächt. Es sind immer mehrere Behandlungen zur vollständigen Entfernung erforderlich.

Ist die Tattooentfernung schmerzhaft?

Ja. Auch bei der Tattooentfernung können Schmerzen auftreten, je nach Empfindlichkeit der Person und der Stelle. Das Empfinden ist ungefähr vergleichbar mit dem während des Tattoostechens.

Bleiben nach der Tattooentfernung Narben oder Pigmentflecken?

Nein. Die Entfernung eines Tattoos mit dem Cleanskin Nd:YAG Laser ist hautschonend und hinterlässt keine Narben, solange sich der Kunde an die Anweisungen der Dermisthetik-Therapeutin hält. Bei besonders gebräunter Haut ist es möglich, das helle Pigmentstellen zu sehen sind.

 

Glossar Tattooentfernung

Glossar Tattooentfernung

A

Abdecken eines Tattoos

Beim Abdecken von Tattoos werden die alten Tattoos durch neue Tattoos abgedeckt. Das heißt, der Tätowierer tätowiert über das bereits vorhandene Tattoo drüber. Je dunkler das ursprüngliche Tattoo ist desto schwieriger ist es jedoch diese abzudecken

Abkratzen eines Tattoos

Das Abkratzen von Tattoos ist eine der schmerzhaftesten Methoden der Tattooentfernung. Dabei wird das Tattoo mit einem scharfen Gegenstand aus der Haut gekratzt. Da die Farbpigmente des Tattoos jedoch in der Dermis, also der mittleren Hautschicht eingebracht sind muss eine Vielzahl von Hautschichten entfernt werden um auch das Tattoo zu entfernen. Daher ist eine Narbenbildung sehr wahrscheinlich. Vom Abkratzen von Tätowierungen sollte in jedem Fall abgeraten werden.

Airbrush Tattoo

Ein Airbrush Tattoo ist ein Tattoo, das nicht von Dauer ist. Ähnlich wie beim Bodypainting wird Farbe direkt auf den Körper aufgetragen. Beim Airbrush Tattoo geschieht das anhand von Airbrushpistolen.

Alexandritlaser

Der Alexandritlaser ist ein Festkörperlaser und wird seit 1995 zur dauerhaften Haarentfernung und Tattooentfernung eingesetzt. Er arbeitet mit einer Wellenlänge von 755 nm und wird überwiegend bei dicken, dunklen Haaren auf heller Haut eingesetzt. Der Alexandritlaser gibt Licht-Impulse ab, die durch die Haut direkt in den Haarfollikel weitergeleitet werden. Das Laser-Licht wird innerhalb des Haarfollikels in Hitze umgewandelt und zerstört diesen irreversibel.

Allergie

Als Allergie werden Überreaktionen des Immunsystems bezeichnet. Dabei reagiert das Immunsystem auf harmlose Stoffe, die sogenannten Allergene, mit einer Abwehrreaktion. Häufig können Parfumstoffe etc. in Kosmetika zu Allergien führen.

Anamnesebogen

Ein Anamnesebogen wird von jedem Gast vor der Behandlung ausgefüllt um die medizinische Vorgeschichte erfassen zu können. So wird beispielsweise gezielt nach eingenommenen Medikamenten gefragt. Jede Behandlerin spricht vor der Behandlung ausführlich über den Anamnesebogen und rät im Zweifelsfall von einer Behandlung ab.

Areal

Als Areal wird in der dauerhafte Haarentfernung der zu behandelnde Bereich bezeichnet. Dieser Bereich, z.B. Bikinizone, Achseln, Damenbart, Beine, Rücken, Intimbereich, muss vor jeder Behandlung ausführlich begutachtet und vorbereitet werden.

Argonlaser

Der Argonlaser gehört zu den Gaslasern. Er arbeitet in einem Wellenlängenbereich zwischen 458-514 nm. Das eingesetzte Lasermedium ist in diesem Falle das Edelgas Argon. Der Argonlaser findet in vielen Bereichen Anwendung wie zum Beispiel bei Lasershows oder in der Medizin. Zur Tattooentfernung bietet sich der Argonlaser allerdings nicht an. Hier sind effizientere Laser auf dem Markt wie zum Beispiel der Nd:YAG-Laser.

Arschgeweih

Als Arschgeweih wird umgangssprachlich ein Tattoo in der Lenden- bzw. Steißbeingegend bezeichnet. Das Motiv ist meist ein Tribal, also sogenannte Fantasie-Ornamente. Die Erscheinung ist häufig symmetrisch und doppelt so lang wie breit. Das Arschgeweih war vor einigen Jahren ein weit verbreiteter Trend, v.a. unter jungen Frauen. Mittlerweile ist das Arschgeweih eher verpönt, weswegen es häufig durch Laser entfernt wird.

Ästhetische Chirurgie

Die ästhetische Chirurgie ist ein Fachgebiet der plastischen Chirurgie. Die Eingriffe erfolgen dabei nicht aus medizinischen Gründen sondern aus schönheitsidealistischen Gründen. Das herausschneiden von Tattoos mit eventueller Hauttransplantation wird im Rahmen der ästhetischen Chirurgie durchgeführt.

B

Bengin dark moles

Benign dark moles gehören zu den pigmentierten Läsionen. Es sind Ansammlungen von Melanozyten (pigmentbildenden Zellen), die nicht schädlich sind.

 

Besenreiser

Besenreiser entstehen wenn sich feine Blutgefäße oder Äderchen weiten und somit sichtbar werden. Die Ursache kann zum einen in einer Schwäche des Bindegewebes, zum anderen in einem Venenleiden liegen. Bei der Behandlung von Besenreisern sollte in jedem Falle ein Arzt aufgesucht werden um ein Venenleiden ausschließen zu können.

 

Bestrahlungsstärke oder Durchmesser

Als Bestrahlungsstärke wird der Durchmesser des Laserpunktes bezeichnet, der auf der Oberfläche aufkommt. Die Strahlung des Lasers emittiert immer punktuell. Bei einem Nd:YAG-Laser beträgt die Bestrahlungsstärke 2mm. Das heißt der Laserstrahl trifft mit einem Durchmesser von 2mm auf die Oberfläche.

 

Bio-Tattoo oder Time-Tattoo

Bio-Tattoos sind Tätowierungen, die nach einigen Jahren wieder verschwinden sollen, da die Nadeln weniger tief in die Haut gestochen werden. Durch die Zellteilungsaktivitäten sollen die Farbpigmente, die in die Epidermis eingebracht werden aus der Haut herauswachsen. Meist ist dieses Versprechen jedoch leer, da man nicht präzise genug arbeiten kann um eine exakte Stichtiefe zu erreichen und die Epidermis sehr dünn ist. So ist es bei Time-Tattoos häufig der Fall, dass sie entweder gar nicht oder nur zu einem Teil verschwinden, da sie zu tief gestochen werden. So sieht man gerade bei Timetoos häufig unsaubere und unvollständige Tätowierungen. Eine Entfernung von Timetoos oder Überreste dieser mittels Lasern ist möglich.

C

 

CE-Zertifizierung

meint die Übereinstimmung mit EU-Richtlinien. Elektrische Geräte müssen nach EU-Recht eine CE-Zertifizierung aufweisen. Diese gibt Auskunft über die Produktsicherheit und ist Garant dafür, dass das Gerät den geltenden europäischen Richtlinien entspricht.

CO2-Laser oder Kohlendioxidlaser

Der Kohlendioxidlaser gehört zu den Gaslasern. Er arbeitet in einem Wellenlängenbereich von 10600nm. Das eingesetzte Lasermedium ist Kohlenstoffdioxid. Der CO2-Laser findet seinen Einsatz in der Industrie, der Dermatologie und der Mikrochirurgie. Mittels des CO2-Lasers können Hautschichten abgetragen werden und so auch Tätowierungen entfernt werden. Da die Farbpigmente des Tattoos jedoch in die Dermis eingebracht werden, also die mittlere Hautschicht, muss eine Vielzahl von Hautschichten abgetragen werden und die Bildung von Narbengewebe ist sehr wahrscheinlich. Hautschonendere Verfahren der Tattooentfernung sind beispielsweise der Einsatz von Nd:YAG-Lasern.

Cover-up

Als Cover-Up wird generell das Übertätowieren von alten Tattoos bezeichnet. So können beispielweise auch nur Teil des alten Tattoos übertätowiert werden. Hier kann die Tattooentfernung herangezogen werden um bestimmte Bereiche einer Tätowierung zu entfernen und diese gegebenenfalls wieder mit einem anderen Motiv zu tätowieren. Es spricht generell nichts dagegen auf behandelten Arealen neue Tätowierungen einzubringen.

Cutting

Beim Cutting wird das Tattoo chirurgisch herausgeschnitten. Die so entstandene Wunde wird anschließend vernäht. Zwar ist dies eine sehr schnelle Methode das Tattoo zu entfernen jedoch auch eine sehr schmerzhafte. Zudem bleiben Narben zurück.

D

Dermabrasion

Als Dermabrasion bezeichnet man das mechanische Abschleifen der Haut. Die Dermabrasion wird eingesetzt um die Hornschicht der Haut abzutragen, zur Behandlung von Narben, Pigmentveränderungen, Hautveränderungen und zur Entfernung oberflächlicher Tattoos. Man unterscheidet dabei zwischen der Microdermabrasion und der Macrodermabrasion. Bei der Microdermabrasion werden die obersten Hautschichten je nach Hauttyp durch Mikrokristalle oder Diamantschleifer abgetragen. Dabei wird die Haut durch ein Vakuum angesogen um die Zellaktivität anzuregen, die Durchblutung zu fördern, die Bildung von Kollagen- und Elastinfasern anzuregen und die Poren der Haut zu verfeinern. Eine Betäubung ist bei der Microdermabrasion nicht notwendig. Bei der Macrodermabrasion werden grobe Salzkristalle eingesetzt um die oberste Hautschicht abzutragen. Da es bei fehlerhafter Anwendung zu Blutungen und infolge dessen zu Narbenbildung kommen kann sollte dies nur unter ärztlicher Behandlung durchgeführt werden. Es ist zu beachten, dass die Haut nach der Macrodermabrasion sehr sonnenempfindlich ist und gut geschützt werden muss. Zum Teil wird bei der Macrodermabrasion eine örtliche Betäubung eingesetzt.

Dermatologie

Die Dermatologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Behandlung der Haut befasst. Bei allergischen Reaktionen gegen die Farbpigmente von Tattoos sollte in jedem Falle ein Dermatologe aufgesucht werden. Auch bei pigmentierten Läsionen, die sich unmittelbar am Tattoo befinden sollte ein Dermatologe aufgesucht werden. Liegen Hautkrankheiten oder Allergien vor sollte dies vor der Tattooentfernung in jedem Falle mitgeteilt werden.

Dermis

Die Dermis oder auch Lederhaut ist die mittlere der 3 Hauptschichten der Haut. Sie liegt unterhalb der Epidermis und oberhalb der Subcutis. Beim Tätowieren werden Farbpigmente in die Dermis durch Nadeln eingebracht. Die Farbpigmente werden dann durch körpereigene Zellen des Immunsystems eingekapselt und können so nicht mehr vom Immunsystem abtransportiert werden. Bei der Tattooentfernung mittels Lasern wird die Strahlung des Lasers in der Dermis geleitet um die Farbpigmente zu zerstören. Werden die Farbpigmente beim Tätowieren in die Epidermis oder die Subcutis eingebracht kann es zum Herauswachsen oder zum Herauswaschen von den Pigmenten kommen.

Diathermie

Die Diathermie ist eine elektrotherapeutische Methode zur Tattooentfernung. Hierbei wird hochfrequenter Strom (zwischen 300 kHz und 4 MHz) in das Gewebe geleitet. Dort wird die Energie in Hitze umgewandelt, die Hautzellen, in denen die Pigmente der Tätowierung gelagert sind, werden zerstört und die Farbe verdampft. Dadurch, dass die Zellen verletzt werden setzt der körpereigene Heilungsprozess ein und die Zellteilungsaktivität nimmt zu. So werden die abgestorbenen Hautzellen mitsamt der restlichen Farbe an die Hautoberfläche gebracht. Auf der Hautoberfläche ist während des Heilungsprozesses eine dicke Verkrustung zu sehen. Für die vollständige Entfernung von Tätowierungen sind mehrere Behandlungen nötig. Eine Narbenbildung ist bei dieser Methode möglich.

Durchmesser oder Bestrahlungsstärke

Als Bestrahlungsstärke wird der Durchmesser des Laserpunktes bezeichnet, der auf der Oberfläche aufkommt. Die Strahlung des Lasers emittiert immer punktuell. Bei einem Nd:YAG-Laser beträgt die Bestrahlungsstärke 2mm. Das heißt der Laserstrahl trifft mit einem Durchmesser von 2mm auf die Oberfläche.

Dyschromie

Als Dyschromie werden Farbveränderungen der Haut bezeichnet. Ursache sind vor allem Pigmentveränderungen. Es können jedoch auch vaskuläre Veränderungen für eine Dyschromie verantwortlich sein.

E

Epidermis

Die Epidermis ist die oberste der 3 Haupthautschichten. Sie liegt oberhalb der Dermis. Werden die Nadeln beim Tätowieren mitsamt den Farbpigmenten nicht tief genug in die Haut eingebracht, also in die Dermis, können die Farbpigmente im Laufe der Zeit durch Zellteilungsaktivitäten aus der Haut herauswachsen. So entstehen hässliche Flecken in den Tattoos. Die Tätowierungen können dann vollständig durch den Einsatz von Lasern entfernt werden.

Erbiumlaser

Der Erbiumlaser gehört zu den Festkörperlasern. Er wird zur Messung von Entfernungen und in der Medizin eingesetzt. Mittels des Erbiumlasers können Hautschichten abgetragen werden. Dieses Verfahren kommt zum Teil auch bei der Entfernung von Tattoos zum Einsatz. Da die Farbpigmente von Tätowierungen jedoch in die mittlere der 3 Haupthautschichten eingebracht werden, muss für die Entfernung von Tattoos eine Vielzahl von Hautschichten abgetragen werden. Dies ist sehr schmerzvoll und kann zur Narbenbildung führen. Schonendere Verfahren der Tattooentfernung sind der Einsatz von Nd:Yag-Lasern oder Rubinlasern.

Exzision

Die Exzision ist eine chirurgische Methode der Tattooentfernung. Dabei werden die Hautschichten bis hin zur Dermis herausgeschnitten und anschließend vernäht. Die Operation kann nur bei kleinen Tätowierungen durchgeführt werden. Bei etwas größeren Tattoos muss die Haut vor dem Eingriff gedehnt werden. Durch die Schnitte und die Naht kommt es zu einer Narbenbildung. Es ist also eine schnelle Art der Tattooentfernung aber auch eine sehr schmerzhafte.

F

FDA

Die Food and Drug Administration (FDA) wurde 1972 in den USA gegründet und ist die Arzneimittelzulassungsbehörde der vereinigten Staaten. Sie dient dem Schutz der öffentlichen Gesundheit der Vereinigten Staaten und ist unter anderem für die Kontrolle der Wirksamkeit und Sicherheit von strahlenemittierenden Geräten verantwortlich.

Festkörperlaser

Festkörperlaser sind Laser, deren aktives Medium aus einem festen Körper bestehen. Der Körper ist meist aus Glas oder Kristall. Der Festkörper wird mit Ionen eines anderen Stoffes dotiert, was das eigentlich aktive Medium ausmachte. Ein Beispiel für einen Festkörperlaser ist der Nd:YAG-Laser. Das aktive Medium ist dabei ein Neodym-dotierter YAG-Kristall. Der Nd:YAG-Laser arbeitet mit einer Wellenlänge von 1064 nm oder frequenzverdoppelt mit einer Wellenlänge von532 nm. Festkörperlaser finden ihren Einsatz in der Industrie in der Medizin und in der apparativen Kosmetik.

Fibroblasten

Fibroblasten sind Zellen, die hauptsächlich im Bindegewebe der Haut vorkommen. Sie befinden sich damit in der Dermis, der zweiten der drei Haupthautschichten. Beim Tätowieren wird mit einer Nadel in die Dermis gestochen und Farbpigmente in den Fibroblasten eingelagert.

G

Gebräunte Haut

Gebräunte Haut entsteht durch die Produktion von Melanin in den Melanozyten, den pigmentbildenden Zellen. Jedoch sollten Sie zur Tattooentfernung nicht mit gebräunter Haut erscheinen, da die Laserstrahlung von den Pigmenten der Tätowierung aufgenommen werden soll und nicht von den Pigmenten der Haut. Daher ist die Tattooentfernung am erfolgreichsten wenn die Haut ungebräunt und hell ist.

H

Hauttransplantation

Die Hauttransplantation wird eingesetzt um beispielsweise Wunden abzudecken. Wird ein großes Tattoo aus der Haut herausgeschnitten kann eine Hauttransplantation von Nöten sein. Dabei wird ein Hautlappen aus einer eher unauffälligen Stelle wie der Innenseite des Oberschenkels herausgeschnitten. Je nach Transplantationsmethode werden die Epidermis und die Dermis komplett übertragen oder nur Teile der Dermis. Wichtig ist es bei Transplantationen, dass das Transplantat mit dem Blutgefäßsystem des umliegenden Gewebes verbunden wird und zusammenwächst. Die Nachversorgung einer Transplantation ist sehr umfassend und die Gefahr von Infektionen und damit verbundenen Abstoßreaktionen ist sehr groß.

Hennatätowierungen oder Mendhi

Hennatätowierungen werden im Gegensatz zu allen anderen Tätowierungen nicht in die Haut gestochen. Hennatätowierungen werden auf die Oberhaut aufgemalt und färben dort die Hornschicht. Dabei wird ein aus der Hennapflanze gewonnenes Pulver mit Wasser verdünnt und mit dünnen Pinseln Ornamente auf den Körper gemalt. Das Hennatattoo muss ca. 6-8 Stunden einwirken. Da nur die Hornschicht der Oberhaut eingefärbt wird verschwindet die Tätowierung nach einigen Wochen. Denn die Hornschicht der Oberhaut schuppt sich kontinuierlich und wird durch neue Hautzellen ersetzt. Die Bemalung der Körper mit Henna hat eine lange zurückgehende Tradition.

Herausbrennen eines Tattoos

Das Herausbrennen von Tätowierungen ist wohl eine der Schmerzhaftesten und Narbenreichsten Formen der Tattooentfernung. In der Regel wird es am Markt nicht angeboten. Beim Herausbrennen wird das Tattoo dadurch entfernt, dass die betroffenen Hautareale in Brand gesteckt werden und die Haut so entfernt wird. Von dieser Methode ist in jedem Falle abzuraten.

Hyperpigmentierung

Eine Hyperpigmentierung ist eine vermehrte Ansammlung von Melanin unter der Haut. Dadurch erschient die betroffene Hautstelle dunkler als das umliegende Gewebe. In seltenen Fällen kann es nach der Tattooentfernung mit einem Laser zu einer Hyperpigmentierung des behandelten Areals kommen. Die Hyperpigmentierung verschwindet in der Regel jedoch nach einer gewissen Zeit.

Hypopigmentierung

Eine Hypopigmetierung ist eine verminderte Ansammlung von Melanin, dem Farbstoff der Haut. Dadurch erscheint die betroffene Hautstelle heller als das umliegende Gewebe. Beizeiten kommt es nach einer Tattooentfernung durch einen Laser zu einer Hypopigmentierung. Die Gefahr kann verringert werden indem Sonnen- und Solariumbesuche vor der Behandlung vermieden werden. Denn durch den Einsatz von Lasern wird zusätzlich zu den Farbpigmenten des Tattoos auch das Melanin der Haut zerstört. Es ist bisher noch nicht gelungen dieses Problem vollständig auszuschalten. Die Aufhellung der Haut sollte jedoch nur eine gewisse Zeit anhalten.

I

Immunsystem

Das Immunsystem ist das biologische Abwehrsystem des Menschen. Es entfernt in den Körper eingedrungene Mikroorganismen, körperfremde Substanzen und fehlerhafte Zellen. Beim Stechen eines Tattoos werden Farbpartikel in die Dermis eingebracht und durch körpereigene Zellen eingekapselt. So ist das Immunsystem nicht in der Lage die Farbpartikel zu entfernen. Bei der Tattooentfernung werden diese Zellen zerberstet und die Farbpartikel in kleinste Teile aufgeteilt. So können sie durch das Immunsystem über das Lymphdrüsensystem aus dem Körper entfernt werden.

Impulsdauer

Die Impulsdauer beschreibt die Länge, die ein Impuls anhält, der von einem Laser abgegeben wird. Beim Nd:YAG-Laser beträgt die Impulsdauer beispielsweise 1,5 m/s.

Indikation

Indikation wird als Synonym für einen Grund bzw. Anlass einer kosmetischen oder operativen Behandlung verwendet.

Infiltrationsanästhesie

Die Infiltrationsanästhesie ist eine lokale Betäubung, die durch die Injektion des Anästhetikums direkt in das zu betäubende Gewebe hervorgerufen wird. Bei einigen Methoden der Tattooentfernung kann diese Art der lokalen Betäubung angewandt werden.

J

Jahreszeiten

Um Pigmentstörungen vermeiden zu können ist es wichtig, dass ihre Haut bei der Tattooentfernung mittels Laser nicht gebräunt ist. Daher ist die Behandlung dann zu empfehlen, wenn Ihre Haut am hellsten ist. Da für die Entfernung von Tätowierungen mehrere Behandlungen von Nöten sind, sollten sie frühzeitig einen Termin vereinbaren.

K

Kohlendioxidlaser oder CO2-Laser

Der Kohlendioxidlaser gehört zu den Gaslasern. Er arbeitet in einem Wellenlängenbereich von 10600nm. Das eingesetzte Lasermedium ist Kohlenstoffdioxid. Der CO2-Laser findet seinen Einsatz in der Industrie, der Dermatologie und der Mikrochirurgie. Mittels des CO2-Lasers können Hautschichten abgetragen werden und so auch Tätowierungen entfernt werden. Da die Farbpigmente des Tattoos jedoch in die Dermis eingebracht werden, also die mittlere Hautschicht, muss eine Vielzahl von Hautschichten abgetragen werden und die Bildung von Narbengewebe ist sehr wahrscheinlich. Hautschonendere Verfahren der Tattooentfernung sind beispielsweise der Einsatz von Nd:YAG-Lasern.

Kooperation

Eine Kooperation ist generell ein Zusammenschluss zweier Parteien und ein Zusammenwirken dieser um einen Nutzen zu generieren. Ein Beispiel für eine Kooperation ist der Zusammenschluss von Schönheitskliniken mit Systemen, die apparative Kosmetik anwenden, um beispielsweise die Ausbildung zur Anwendung von Lasern gemeinsam zu gestalten, durchzuführen und zu optimieren.

Kosmetische Laserbehandlung

Eine kosmetische Laserbehandlung ist eine Behandlung mittels Lasern, die kosmetischen Zwecken dient. Das heißt, dass die Eingriffe keine klinischen Zwecke haben sondern ausschließlich ästhetische Auswirkungen haben. Zu den kosmetischen Laserbehandlungen gehören beispielsweise die Entfernung von Tattoos, von Besenreisern und von Narben.

L

laien-taetowierung

Eine Laien-Tätowierung ist eine Tätowierung, die nicht professionell in einem Tattoostudio gestochen wurde sondern selber oder von einem unerfahrenen dritten. Im Gegensatz zu einer Profitätowierung werden die Farbpartikel nicht durch eine Tätowierungsmaschine in die Haut eingebracht sondern meist per Hand mit einer Nadel. So werden häufig in Tinte getauchte Fäden um eine Nadel gewickelt und mit der Nadel in die Haut gestochen. Laien-Tätowierungen werden oft von Häftlingen gesetzt um eine Zugehörigkeit zu zeigen. Wegen der Infektionsgefahr ist davon allerdings abzuraten. Mittels Lasern können Laien-Tätowierungen in der Regel entfernt werden. Da die Stiche unterschiedlich tief in die Haut gesetzt werden kann vorher schwer prognostiziert werden wie viele Sitzungen von Nöten sein werden.

laien-taetowierung

Eine Laien-Tätowierung ist eine Tätowierung, die nicht professionell in einem Tattoostudio gestochen wurde sondern selber oder von einem unerfahrenen dritten. Im Gegensatz zu einer Profitätowierung werden die Farbpartikel nicht durch eine Tätowierungsmaschine in die Haut eingebracht sondern meist per Hand mit einer Nadel. So werden häufig in Tinte getauchte Fäden um eine Nadel gewickelt und mit der Nadel in die Haut gestochen. Laien-Tätowierungen werden oft von Häftlingen gesetzt um eine Zugehörigkeit zu zeigen. Wegen der Infektionsgefahr ist davon allerdings abzuraten. Mittels Lasern können Laien-Tätowierungen in der Regel entfernt werden. Da die Stiche unterschiedlich tief in die Haut gesetzt werden kann vorher schwer prognostiziert werden wie viele Sitzungen von Nöten sein werden.

Laser

Bedeutet: Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation, also Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung. Der erste Laser war ein Rubinlaser und wurde 1960 erbaut. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Lasern mit verschiedenen Wellenlängen. Die unterschiedlichen Wellenlängen sind ausschlaggebend für das jeweilige Einsatzgebiet und abhängig vom jeweiligen Medium. So erreicht ein CO₂-Laser, dessen Medium Gas ist, eine Wellenlänge von 10 600 nm. Mittlerweile finden Laser eine große Bandbreite an Feldern in denen sie eingesetzt werden. So kann man Laser beispielsweile bei der Entfernung von Tattoos oder zur dauerhaften Haarentfernung einsetzen. Bei letzterer wird ein Diodenlaser eingesetzt, der zu den Halbleitern gehört und eine Wellenlänge von 810 bis 980 nm erreicht. Der Diodenlaser wird eingesetzt um auch besonders tief sitzende Haare dauerhaft entfernen zu können.

Laserbehandlung

Eine Laserbehandlung ist generelle eine Anwendung mit einem Laser. Man kann zwischen medizinischen und ästhetischen Laserbehandlungen. Zur ästhetischen Laserbehandlung gehört beispielsweise die Tattooentfernung mittels Laser. Dabei werden die Farbpigmente, die in den Fibroblasten gelagert sind zerberstet und durch das Lymphsystem abtransportiert. Für die Tattooentfernung eignet sich besonders der Nd:YAG-Laser.

Lasertherapie

Als Lasertherapie wird die komplette Behandlung von der Beratung bis hin zur Nachbehandlung bezeichnet. Ziel der Lasertherapie im Rahmen der Tattooentfernung ist die vollständige Entfernung der Tätowierung. Von einer Lasertherapie wird unabhängig von der Art des Lasers, der eingesetzt wird, gesprochen. Innerhalb der Lasertherapie zur Tattooentfernung hat sich besonders der Nd:YAG-Laser bewährt. Die Lasertherapie steht in Konkurrenz zu anderen Therapieformen zur Entfernung von Tätowierungen, gilt aber als die schonendste und wirksamste.

Lederhaut oder Dermis

Die Lederhaut nennt man auch Dermis oder Corium. Sie bezeichnet eine der menschlichen Hautschichten. Der Name Lederhaut resultiert daraus, dass durch das Gerben der Dermis Leder entsteht. Die Dermis enthält sowohl reißfeste Kollagenfasern als auch elastische Fasern. Zudem liegt neben einer Vielzahl an Blut- und Lymphgefäßen die Mehrzahl an Hautdrüsen und Haarwurzeln innerhalb der Dermis.

Lymphatisches System oder Lymphsystem

Das lymphatische System ist ein Teil des menschlichen Immunsystems. Das Lymphsystem teilt sich in Lymphorgane, wie zum Beispiel das Knochenmark, und in Lymphgefäße. Die Lymphgefäße befinden sich in den Lymphknoten. Die einzelnen Lymphgefäße vereinigen sich zu sogenannten Lymphsammelstämmen. Das sind Gefäße, ähnlich den Blutgefäßen, die für den Transport von Lymphflüssigkeit verantwortlich sind. Die Lymphsammelstämme münden ihrerseits in das Venensystem. Im Lymphsystem werden täglich etwa zwei Liter Lymphflüssigkeit transportiert. Bei der Tattooentfernung mittels Laser werden die Farbpigmente zerstört und in kleineren Teilen durch das Lymphsystem transportiert. Wie alle Abfallprodukte werden die Farbpartikelchen über den Dickdarm ausgeschieden.

M

Mehndi oder Hennatätowierung

Hennatätowierungen werden im Gegensatz zu allen anderen Tätowierungen nicht in die Haut gestochen. Hennatätowierungen werden auf die Oberhaut aufgemalt und färben dort die Hornschicht. Dabei wird ein aus der Hennapflanze gewonnenes Pulver mit Wasser verdünnt und mit dünnen Pinseln Ornamente auf den Körper gemalt. Das Hennatattoo muss ca. 6-8 Stunden einwirken. Da nur die Hornschicht der Oberhaut eingefärbt wird verschwindet die Tätowierung nach einigen Wochen. Denn die Hornschicht der Oberhaut schuppt sich kontinuierlich und wird durch neue Hautzellen ersetzt. Die Bemalung der Körper mit Henna hat eine lange zurückgehende Tradition.

Melanozyten oder Pigmentzellen

Die Melanozyten oder pigmentbildenden Zellender Haut sind für die Produktion des Farbstoffes Melanin verantwortlich. Die Pigmentzellen liegen in der Basalzellschicht der Oberhaut und dienen dem Schutz der Haut vor UV-Strahlung.

Methoden der Tattooenfernung

Es gibt eine Vielzahl von Methoden zur Entfernung von Tätowierungen. So können Tätowierungen durch eine andere Tätowierung abgedeckt werden, sie können operativ herausgeschnitten werden, die Haut kann durch Laser oder chemische Stoffe abgetragen werden oder die Farbpartikel können durch die Photothermolyse entfernt werden. Bei letzterer hat sich besonders der Nd:YAG-Laser bewährt. Dabei werden die Farbpartikel zerberstet und durch das Lymphsystem aus dem Köper ausgeschieden. Die Photothermolyse ist die schonendste Methode zur Tattooentfernung. Von der Beseitigung von Tattoos im Selbstversuch ist in jedem Falle abzuraten.

Motiv

Als Motiv wird bei Tätowierungen die Abbildung auf der Haut bezeichnet. Für die Tattooentfernung ist es nicht von Bedeutung welches Motiv unter die Haut gestochen ist sondern welche Größe das Tattoo hat, welche Farben verwendet wurden und wie tief das Tattoo gestochen ist. Dies sind Faktoren, die die Anzahl der Behandlungen, die für die Tattooentfernung benötigt werden, bestimmen. Vor allem bei farbigen Tattoos stehen viele Methoden zur Entfernung von Tätowierungen vor Problemen. Eine bewährte Methode ist die Entfernung durch den Einsatz eines Nd:YAG-Lasers.

Muttermal

Der Begriff Muttermal wird häufig synonym zu Leberfleck verwendet. Muttermale sind gutartige Wucherungen von Melanozyten (pigmentbildende Zellen).

N

Nanometer

Die Einheit von Wellenlängen wird stets in Nanometern angegeben. Nanometer werden mit nm abgekürzt. Ein Nanometer ist 10-9 Meter lang.

Narbengewebe

Als Narbengewebe wird das Gewebe der Haut unterhalb der Narben bezeichnet. Narbengewebe bildet sich erst, wenn die Lederhaut verletzt wurde. Im Gegensatz zum normalen Hautgewebe sind die Kollagen- und Elastinfasern beim Narbengewebe nicht miteinander vernetzt sondern parallel zueinander angeordnet. Im Narbengewebe fehlen sämtliche Hautanhangsgebilde wie Schweißdrüsen, Talgdrüsen und Haare und meist auch Melanozyten (pigmentbildende Zellen). Daher wirken die Narben heller als das umliegende Gewebe.

Narkose

Als Narkose wird in der Medizin ein durch Medikamente hervorgerufener reversibler Bewusstseinsverlust bezeichnet. Neben dem Bewusstsein verliert der Patient das Schmerempfinden, die Reflexe wie Schluckreflexe und die Erinnerung. Zudem führt die Narkose zur Entspannung der Muskulatur. Bei manchen Verfahren der Tattooentfernung wie zum Beispiel dem Herausschneiden kann eine Narkose sinnvoll sein. Alternativ kann eine Lokalanästhesie angewendet werden.

Nd:YAG-Laser

Der Nd:YAG-Laser gehört zu den Festkörperlasern. Das aktive Medium ist dabei ein mit Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat Kristall. Der Nd:YAG-Laser arbeitet mit einer Wellenlänge von 1064 nm. Durch eine Frequenzverdopplung kann die Wellenlänge vom Infrarotbereich (1064 nm) auch auf 532 nm (grünes, sichtbaren Licht) halbiert werden. Dadurch erweitert sich der Einsatz des Nd:YAG-Lasers enorm. Er wird beispielsweise in der Industrie und der Medizin eingesetzt. Zudem gilt er als einer der schonendsten Laser zur Tattooentfernung. Durch die Frequenzverdopplung können sowohl schwarze als auch farbige Tätowierungen entfernt werden. Die Bestrahlungsstärke beträgt dabei 2 mm mit einer Impulsdauer von 1,5 m/s.

P

Perifollikuläre Ödeme

Als perifollikuläre Ödeme werden Mikroverbrennungen, also sehr kleinflächige Verbrennungen, mit Wasseransammlungen im Gewebe bezeichnet. Sie können nach einerIPL-Behandlung auf der Haut auftreten und sichtbar werden. Einige Stunden nach der Sitzung verschwinden sie und sind ein Zeichen für eine erfolgreiche durchgeführte Behandlung.

Permanent Make-up

Das Permanent Make-up ist eine Sonderform von Tätowierungen und wird als kosmetische Tätowierung bezeichnet. Beim Permanent Make-up werden mikrofeine Farbpartikel unter die Haut gebracht. Jedoch halten sich diese nicht permanent dort sondern bis zu 10 Jahren. Die Farbpartikel werden durch sehr feine Nadeln unter die obersten Hautschichten gebracht um Lippen auszufüllen, Augenbrauen zu korrigieren oder Lidstriche zu ziehen. Teilweise findet das Permanent Make-up Anwendung in der Wiederherstellungschirurgie oder zur Kaschierung von Narben. Das Permanent Make-up kann ähnlich wie Tätowierungen wieder entfernt werden.

Phlebologie

Die Phlebologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit Gefäßerkrankungen befasst. So werden im Rahmen der Phlebologie Venenerkrankungen etc. behandelt. Zu den Venenerkrankungen werden Krampfadern und Besenreiser gezählt. Krampfadern sollten in jedem Fall von einem Arzt untersucht werden.

Photothermolyse

Die Photothermolyse ist ein Verfahren, bei dem ein Produkt durch den Einsatz von Lichtenergie in seine Einzelteile zersetzt wird. Diese Verfahren macht man sich u.a. bei der Tattooentfernung zu nutze. Hierbei wird beispielsweise ein Nd:YAG-Laser eingesetzt, dessen Energie von den Farbpigmenten der Tätowierung absorbiert wird. Dadurch werden die von Zellen des Immunsystems eingekapselten Farbpigmente zerberstet. So entstehen Mikrofarbpartikel, die über das Lymphsystem abtransportiert werden können. Häufig wird die Photothermolyse auch selektive Photothermolyse genannt weil je nach eingesetzter Wellenlänge nur bestimmte Stoffe das Licht des Lasers absorbieren. Beim Einsatz von Nd:YAG-Lasern wird die Energie zwar von den Farbpartikeln der Tätowierung, nicht aber vom Wasser, einem der Hauptbestandteile der Haut, sodass das umliegende Gewebe nicht beschädigt wird. Daher gehört die Tattooentfernung mit Nd:YAG-Lasern zu den schonendsten Varianten.

Pigment

Pigmente sind kleine farbgebende Teilchen. Sie bestimmen beispielsweise die Haarfarbe und die Hautfarbe. In der Haut werden die Pigmente von den Melanozyten gebildet, also Zellen die das Melanin produzieren. Je mehr Melanin produziert wird desto dunkler der Hauttyp. Durch die Sonneneinstrahlung wird vermehrt Melanin produziert, was eine Bräunung der Haut bewirkt.

Pigmentzellen

Die Pigmentzellen der Haut nennt man auch Melanozyten. Sie sind für die Produktion des Farbstoffes Melanin verantwortlich. Die Pigmentzellen liegen in der Basalzellschicht der Oberhaut und dienen dem Schutz der Haut vor UV-Strahlung.

Plastische Chirurgie

Die plastische Chirurgie ist ein Teilgebiet der Chirurgie bei der Organe oder die Körperoberfläche verändert wird. Gründe können sowohl kosmetischer/ästhetischer Natur als auch funktioneller Natur sein. Ein Facelifting zur Hautverjüngung fällt beispielweise in das Gebiet der plastischen Chirurgie unter das Feld der ästhetischen Chirurgie.

Profitätowierungen

Als Profitätowierung werden die Tattoos bezeichnet, die von einem Tätowierer, meist mittels einer Tätowiermaschine in einem Tätowierstudio gestochen wurde. Sie unterscheidet sich von Laien-Tattoos dadurch, dass die Farbpigmente meist gleichmäßig in die Dermis eingebracht werden. Die Entfernung von Profi-Tätowierungen bedarf in der Regel jedoch mehr Behandlungen als die Entfernung von Schmutztätowierungen oder Laien-Tätowierungen.

R

Regenerationsphase

Das Entfernen von Tätowierungen erfordert in der Regel mehrere Sitzungen. Jedoch benötigt die Haut zwischen den Behandlungen Zeit um sich zu erholen und eventuell abzuheilen. Daher werden die Behandlungen immer in einem Intervall von 4-6 Wochen durchgeführt. Die Zeit zwischen den Behandlungen nennt man Regenerationsphase.

Risiko

Bei gut ausgebildetem Fachpersonal und der Einhaltung von Hygienestandards ist das Risiko beim Entfernen von Tattoos mittels Laser sehr gering. Auch das Risiko einer Narbenbildung ist im Gegensatz zu anderen Methoden verschwindend gering. Jedoch sollte bei der Wahl des Behandlers darauf geachtet werden, dass bei der Behandlung Handschuhe getragen werden und die Geräte steril sind um das Risiko einer Infektion zu verringern.

Rubinlaser

Der Rubinlaser gehört zu den Festkörperlasern. Das aktive Medium ist ein mit Chromionen dotierter Rubin. Er arbeitet mit einer Wellenlänge von 694 nm. Der Rubinlaser kann zur Entfernung von Tätowierungen eingesetzt werden, hat jedoch an Bedeutung verloren, da er farbige Tattoos nicht entfernen kann.

S

Schmutztätowierung

Schmutztätowierungen sind ungewollte Verfärbungen der Haut. Durch einen Unfall oder eine sonstige Verletzung sind Farbpartikel in die Dermis eingedrungen und verfärben die Haut. Dies geschieht häufig bei Verletzungen mit Feuerwerkskörpern, bei Pulverschmauchverletzungen oder Straßenunfällen. Schmutztätowierungen können relativ leicht mittels Lasern entfernt werden. Es besteht selbst die Möglichkeit, dass eine Schmutztätowierung nach der ersten Behandlung vollständig entfernt wird.

Schorf

Schorf entsteht, wenn Flüssigkeiten aus einer Wunde heraustreten und an der Oberfläche durch den Kontakt mit Sauerstoff antrocknen. Bei der Entfernung von Tätowierungen durch Laser kann es auf den behandelten Stellen zu einer Schorfbildung kommen. Grund ist entweder das austreten von Blut oder das Austreten von Lymphflüssigkeit. Zum Teil können die Mikrofarbpartikel durch die Bildung von Schorf aus dem Körper heraus transportiert werden. Der Schorf fällt im Rahmen des Heilungsprozesses der Haut von selbst ab. Es ist jedoch i jedem Falle ein Abkratzen des Schorfes zu vermeiden da anderenfalls die Gefahr von Narbenbildung droht.

Selbstversuch

Vom Entfernen von Tätowierungen im Selbstversuch durch Abkratzen, Herausbrennen, etc. ist in jedem Falle und ausdrücklich abzuraten. Zum einen ist die Infektionsgefahr sehr hoch, zum anderen kann es zu starker Narbenbildung kommen. Zudem ist diese Art der Tattooentfernung extrem schmerzhaft.

Solarium

Einige Wochen vor einer Tattooentfernung durch Laser sollte auf den Besuch im Solarium verzichtet werden. Durch die Bestrahlung der Haut durch die Sonne oder Solarien wird die Produktion von Melanin in der Haut angeregt um den Hauteigenen Schutz zu stärken. Das Melanin der Haut absorbiert jedoch ebenso wie die Farbpigmente des Tattoos die Laserstrahlung und wird zerstört. Dies führt zum einen dazu, dass die Laserstrahlen nicht bis zu den Farbpigmenten der Haut durchdringen und verhindert somit die Entfernung der Tätowierung. Zum anderen wird die Haut des behandelten Areals heller erscheinen als das umliegende Gewebe, da hier mehr Melanin in der Haut ist. Auch nach der Behandlung sollte die Haut vor Sonnenstrahlen und dem Solarium geschützt werden.

Sonne

Einige Wochen vor der Tattooentfernung sollten Sonnenbäder, wie auch Besuche im Solarium, vermieden werden. Durch die Bestrahlung der Haut durch die Sonne oder Solarien wird die Produktion von Melanin in der Haut angeregt um den Hauteigenen Schutz zu stärken. Das Melanin der Haut absorbiert jedoch ebenso wie die Farbpigmente des Tattoos die Laserstrahlung und wird zerstört. Dies führt zum einen dazu, dass die Laserstrahlen nicht bis zu den Farbpigmenten der Haut durchdringen und verhindert somit die Entfernung der Tätowierung. Zum anderen wird die Haut des behandelten Areals heller erscheinen als das umliegende Gewebe, da hier mehr Melanin in der Haut ist. Auch nach der Behandlung sollte die Haut vor Sonnenstrahlen und dem Solarium geschützt werden.

Stichtiefe

Als Stichtiefe wird bei Tätowierungen die Tiefe bezeichnet mit der die Nadeln in die Haut eindringen. Sie variiert zwischen 0,5 und 1,5 mm. Bei professionell gestochenen Tattoos werden die Farbpigmente in die Dermis, die mittlere der 3 Haupthautschichten eingebracht. Werden die Pigmente zu wenig tief in die Haut eingebracht besteht die Möglichkeit, dass die Farbpigmente im Rahmen der Zellerneuerung aus der Haut herauswachsen. Werden die Farbpigmente zu tief in die Haut eingebracht besteht die Gefahr, dass sie durch Blutungen aus der Haut geschwemmt werden. Eine einheitliche Stichtiefe ist sowohl beim Stechen der Tattoos als auch bei deren Entfernung von Bedeutung.

Subcutis

Die Subcutis ist die dritte der 3 Haupthautschichten. Sie befindet sich unterhalb der Dermis. Werden die Farbpigmente beim Stechen von Tätowierungen in die Subcutis und nicht in die Dermis eingebracht besteht die Gefahr, dass sie durch Blutungen herausgewaschen werden oder Schatten entstehen. Das Entfernen der Schatten im Rahmen der Tattooentfernung ist nicht ganz einfach, da der Laserstrahl in diesem Falle tiefer in die Haut eindringen muss.

T

Tatau

Tatau ist früher eine gebräuchliche Schreibweise für Tätowierungen gewesen, die heute jedoch selten verwendet wird. In einigen Fachbüchern ist sie noch aufzufinden.

Tatauierung oder Tätowierung

Der Begriff Tatauierung ist ein älterer, wissenschaftlicher Begriff für eine Tätowierung. Eine Tätowierung ist ein Motiv, das durch Farbpigmente unter die Haut eingebracht wird. Die Farbpigmente werden dabei durch eine Tätowiermaschine oder andere Nadeln in die Haut gebracht. Das sie in die zweite der 3 Haupthautschichten eingelagert werden bleibt ein Tattoo für die Ewigkeit. Das Tätowieren blickt auf eine lang andauernde Tradition zurück. So wurden beispielsweise Mumien von 3000 v. Chr. gefunden, die bereits Tätowierungen aufweisen. Die Funktion von Tätowierungen kann Gruppenzugehörigkeit, politische Statements, rituelle Symbole oder einfacher Körperschmuck sein. In Gefängnissen werden Tätowierungen als Ausdruck des Ranges der einzelnen Gefangenen verwendet. Man kann prinzipiell zwischen professionellen Tätowierungen, Schmutztätowierungen und Timetoos unterscheiden. Eine Sonderform von Tätowierungen stellen beispielsweise das Permanent Make-up und das Hennatattoo dar. Eine der schonendsten Methoden zur Entfernung von Tätowierungen ist der Einsatz eines Nd:YAG-Lasers. Hiermit können sowohl einfarbige als auch mehrfarbige Tätowierungen entfernt werden. Zur Entfernung sind in der Regel mehrere Behandlungen von Nöten.

Tätowierung oder Tatauierung

Eine Tätowierung ist ein Motiv, das durch Farbpigmente unter die Haut eingebracht wird. Die Farbpigmente werden dabei durch eine Tätowiermaschine oder andere Nadeln in die Haut gebracht. Das sie in die zweite der 3 Haupthautschichten eingelagert werden bleibt ein Tattoo für die Ewigkeit. Das Tätowieren blickt auf eine lang andauernde Tradition zurück. So wurden beispielsweise Mumien von 3000 v. Chr. gefunden, die bereits Tätowierungen aufweisen. Die Funktion von Tätowierungen kann Gruppenzugehörigkeit, politische Statements, rituelle Symbole oder einfacher Körperschmuck sein. In Gefängnissen werden Tätowierungen als Ausdruck des Ranges der einzelnen Gefangenen verwendet. Man kann prinzipiell zwischen professionellen Tätowierungen, Schmutztätowierungen und Timetoos unterscheiden. Eine Sonderform von Tätowierungen stellen beispielsweise das Permanent Make-up und das Hennatattoo dar. Eine der schonendsten Methoden zur Entfernung von Tätowierungen ist der Einsatz eines Nd:YAG-Lasers. Hiermit können sowohl einfarbige als auch mehrfarbige Tätowierungen entfernt werden. Zur Entfernung sind in der Regel mehrere Behandlungen von Nöten.

Tattoo

Tattoo ist die englische Bezeichnung für Tätowierungen. Sie ist jedoch auch im deutschen Sprachgebrauch weit verbreitet.

Tattooentfernung

Es gibt viele verschiedene Methoden eine Tätowierung wieder zu entfernen. So können Tätowierungen durch eine andere Tätowierung abgedeckt werden, sie können operativ herausgeschnitten werden, die Haut kann durch Laser oder chemische Stoffe abgetragen werden oder die Farbpartikel können durch die Photothermolyse entfernt werden. Bei letzterer hat sich besonders der Nd:YAG-Laser bewährt. Dabei werden die Farbpartikel zerberstet und durch das Lymphsystem aus dem Köper ausgeschieden. Die Photothermolyse ist die schonendste Methode zur Tattooentfernung. Von der Beseitigung von Tattoos im Selbstversuch ist in jedem Falle abzuraten.

Time-Tattoos oder Timetoo

Die Time-Tattoos sind Tätowierungen, die nach einigen Jahren wieder verschwinden sollen, da die Nadeln weniger tief in die Haut gestochen werden. Durch die Zellteilungsaktivitäten sollen die Farbpigmente, die in die Epidermis eingebracht werden aus der Haut herauswachsen. Meist ist dieses Versprechen jedoch leer, da man nicht präzise genug arbeiten kann um eine exakte Stichtiefe zu erreichen und die Epidermis sehr dünn ist. So ist es bei Time-Tattoos häufig der Fall, dass sie entweder gar nicht oder nur zu einem Teil verschwinden, da sie zu tief gestochen werden. So sieht man gerade bei Timetoos häufig unsaubere und unvollständige Tätowierungen. Eine Entfernung von Timetoos oder Reste dieser mittels Lasern ist möglich.

V

Verkrustung oder Schorf

Verkrustungen oder Schorf entstehen, wenn Flüssigkeiten aus einer Wunde heraustreten und an der Oberfläche durch den Kontakt mit Sauerstoff antrocknen. Bei der Entfernung von Tätowierungen durch Laser kann es auf den behandelten Stellen zu einer Schorfbildung kommen. Grund ist entweder das austreten von Blut oder das Austreten von Lymphflüssigkeit. Zum Teil können die Mikrofarbpartikel durch die Bildung von Schorf aus dem Körper heraus transportiert werden. Der Schorf fällt im Rahmen des Heilungsprozesses der Haut von selbst ab. Es ist jedoch i jedem Falle ein Abkratzen des Schorfes zu vermeiden da anderenfalls die Gefahr von Narbenbildung droht.

W

Waterjet-Cutting

Das Waterjet-Cutting ist ein neues Verfahren zur Entfernung von Tätowierungen. Dabei wird die Haut mit einem sehr dünnen, starken Wasserstrahl aufgeschnitten, die Haut angehoben und die Farbpigmente aus der Dermis heraus gespült. Anschließend wird der der Schnitt zugenäht. Das Verfahren kann nur von Ärzten durchgeführt werden, da in einigen Fällen ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik nötig ist. Es handelt sich beim Waterjet-Cutting um eine Operation. Eine Narbenbildung ist bei diesem Verfahren sehr Wahrscheinlich. Ein Vorteil ist es, dass nur eine Operation nötig ist um das Tattoo zu entfernen.

Wellenlänge

Als Wellenlänge wird der Abstand von zwei Punkten der gleichen Phase der Welle (z. B. beim maximalen Amplitudenausschlag) bezeichnet. Wellenlängen werden in nm angegeben. Neben der Wellenlänge wird häufig die Frequenz einer Welle angegeben, also mit welcher Geschwindigkeit eine Welle schwingt.

Wellenlängenbereich

Als Wellenlängenbereich wird der Bereich bezeichnet, dessen Länge z. B. elektromagnetische Wellen annehmen. Der Wellenlängenbereich des Sichtbaren Lichts reicht von ca. 380 bis 780 nm, der von Infrarot von 780 nm bis 1 mm. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL wird im Wellenlängenbereich von 650 bis 950nm gearbeitet.

Glossar Harrentfernung

A

Absorption

Als Absorption wird generell das Aufnehmen von etwas bezeichnet. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL werden Lichtimpulse auf die Haut abgegeben, die vom Melanin im Haar absorbiert (aufgenommen) werden und bis in die Haarwurzel weitergeleitet werden. Durch die Wärme kann so der Haarfollikel verödet werden.

Achselhaar oder Hirci

Achselhaare sind Terminalhaare, die in den Achselhöhlen wachsen. Sie zählen zur Körperbehaarung und sind, abhängig von genetischen Faktoren und dem Androgenspiegel, individuell verschieden in Dicke, Dichte und Farbe. Die Achselhaare bilden sich während der Pubertät und zählen zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen. Sie dienen u. a. der Schweißaufnahme. Daher sollten behaarte Achseln gründlicher gereinigt werden als enthaarte um geruchsbildende Bakterien vollständig zu entfernen. Bei der Entfernung mittels eines Rasierers treten häufig Reizungen auf, da die Achselhaut eher empfindlich ist.

Alexandritlaser

Der Alexandritlaser ist ein Festkörperlaser und wird seit 1995 zur dauerhaften Haarentfernung und Tattooentfernung eingesetzt. Er arbeitet mit einer Wellenlänge von 755 nm und wird überwiegend bei dicken, dunklen Haaren auf heller Haut eingesetzt. Der Alexandritlaser gibt Licht-Impulse ab, die durch die Haut direkt in den Haarfollikel weitergeleitet werden. Das Laser-Licht wird innerhalb des Haarfollikels in Hitze umgewandelt und zerstört diesen irreversibel.

Allergie

Als Allergie werden Überreaktionen des Immunsystems bezeichnet. Dabei reagiert das Immunsystem auf harmlose Stoffe, die sogenannten Allergene, mit einer Abwehrreaktion. Häufig können Parfumstoffe etc. in Kosmetika zu Allergien führen.

Anagenphase

Bezeichnet die Wachstumsphase des Haares. In der Anagenphase des Haarfollikels bildet sich eine neue Haarwurzel, es kommt zu einer erhöhten Zellteilungsaktivität und somit zur Haarproduktion. Die Haare in der Anagenphase nennt man Papillarhaare. Sie sitzen bis zu 1 cm unter der Haut. Die dauerhafte Haarentfernung ist nur bei den Haaren erfolgreich, die sich in der Anagenphase befinden. Auf die Anagenphase folgen die Katagenphase und schließlich die Telogenphase.

Anamnesebogen

Ein Anamnesebogen wird von jedem Gast vor der Behandlung ausgefüllt um die medizinische Vorgeschichte erfassen zu können. So wird beispielsweise gezielt nach eingenommenen Medikamenten gefragt. Jede Behandlerin spricht vor der Behandlung ausführlich über den Anamnesebogen und rät im Zweifelsfall von einer Behandlung ab.

Anaphorese

Die Anaphorese wird häufig zur Vorbehandlung bei der Nadelepilation angewandt. Dabei werden mit Hilfe von Gleichstrom die Poren geöffnet und die Durchblutung angeregt. Die Anaphorese wird vor allem bei der Behandlung von trockener Haut eingesetzt.

Androgene

Androgene wurden 1936 entdeckt und sind männliche Sexualhormone. Das bekannteste Androgen ist wohl das Testosteron. Bei Männern werden Androgene in den Leydig-Zellen des Hodens und in der Nebennierenrinde gebildet. Bei Frauen werden sie in den Eierstöcken und ebenfalls in den Nebennieren gebildet. Die erwachsene Körperbehaarung wird auch androgene Behaarung genannt da sie durch die Ausschüttung von Androgenen entsteht. Eine vermehrte Androgenausschüttung bei Frauen kann zur Hypertrichose, zum Hirsutismus und zum Virilismus führen.

Androgene Behaarung

Die androgene Behaarung wird auch terminale Körperbehaarung oder erwachsene Körperbehaarung genannt. Als Körperbehaarung bezeichnet man die Behaarung eines Menschen am Körper, abgesehen von der Behaarung auf dem Kopf. Die Körperbehaarung lässt sich klar von der Kopfbehaarung abgrenzen. Sie unterscheiden sich u. a. bezüglich des Wachstumszyklus. Die erwachsene Körperbehaarung bildet sich durch die erhöhte Ausschüttung des männlichen Geschlechtshormons Androgen. Da die Ausschüttung bei Männern und Frauen differiert, verläuft die Entwicklung der Köperbehaarung geschlechtsspezifisch. Daher gilt sie als sekundäres Geschlechtsmerkmal. Mittels der IPL-Methode kann nahezu jede Körperbehaarung entfernt werden.

Areal

Als Areal wird in der dauerhafte Haarentfernung der zu behandelnde Bereich bezeichnet. Dieser Bereich, z.B. Bikinizone, Achseln, Damenbart, Beine, Rücken, Intimbereich, muss vor jeder Behandlung ausführlich begutachtet und vorbereitet werden.

Ästhetische Chirurgie

Die ästhetische Chirurgie ist ein Fachgebiet der plastischen Chirurgie. Die Eingriffe erfolgen dabei nicht aus medizinischen Gründen sondern aus schönheitsidealistischen Gründen. Das herausschneiden von Tattoos mit eventueller Hauttransplantation wird im Rahmen der ästhetischen Chirurgie durchgeführt.

Atavismus

Beim Atavismus treten veraltete Merkmale auf, die auf unsere Urahnen zurückzuführen sind. Diese beziehen sich sowohl auf das Verhalten als auch auf die Anatomie. Auch die übermäßige Körperbehaarung, die zudem zur psychischen Belastung werden kann, zählt zum Atavismus. Abhilfe kann jedoch die dauerhafte Haarentfernung schaffen.

Augenbrauen oder Superciliae

Sind Haare die über den Augenhöhlen verlaufen. Sie gehören zu den Terminalhaaren und dienen dem Schutz der Augen. Zusammengewachsene Augenbrauen werden häufig als Avatismus angesehen, also als überholtes Merkmal, das typisch für unsere Urahnen war. Zusammengewachsene Augenbrauen können rasiert, gezupft und dauerhaft entfernt werden.

Auszupfen oder Zupfen

Das Auszupfen der Haare mittels Pinzette oder auch dünnen Fäden ist wohl die einfachste Form der Epilation. Vor allem Letzeres hat im orientalischen Raum eine langwierige Tradition. Da die Wachstumszellen der Haarwurzel jedoch nicht entfernt werden wachsen die Haare nach 1 bis 3 Wochen wieder nach.
B

Barbae oder Barthaare

Barthaare gehören zur Terminalbehaarung. Das Wachstum des Berthaares beginnt mit der Pubertät und der vermehrten Ausschüttung von Androgenen. Daher wird das Barthaar als sekundäres Geschlechtsmerkmal angesehen. Barthaare sind oft sehr dick und starr. Den Bartwuchs bei Frauen nennt man Damenbart. Grund für einen Damenbart ist die übermäßige Ausschütteung von Androgenen. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen kann das Barthaar durch die IPL-Methode entfernt werden.

Beethaare

Als Beethaare werden diejenigen Haare bezeichnet, die sich in der Katagenphase, also der Übergangsphase, befinden in der sich die Haare zurückbilden. Ca. 1% der menschlichen Haare befindet sich in der Katagenphase, die 2 bis 3 Wochen andauert. Während dieser Phase können die Haare nicht dauerhaft entfernt werden. Daher sind bei der dauerhaften Haarentfernung mehrere Behandlungen notwendig.

Bengin dark moles

Benign dark moles gehören zu den pigmentierten Läsionen. Es sind Ansammlungen von Melanozyten (pigmentbildenden Zellen), die nicht schädlich sind.

Besenreiser

Besenreiser entstehen wenn sich feine Blutgefäße oder Äderchen weiten und somit sichtbar werden. Die Ursache kann zum einen in einer Schwäche des Bindegewebes, zum anderen in einem Venenleiden liegen. Bei der Behandlung von Besenreisern sollte in jedem Falle ein Arzt aufgesucht werden um ein Venenleiden ausschließen zu können.

Bestrahlungsstärke oder Durchmesser

Als Bestrahlungsstärke wird der Durchmesser des Laserpunktes bezeichnet, der auf der Oberfläche aufkommt. Die Strahlung des Lasers emittiert immer punktuell. Bei einem Nd:YAG-Laser beträgt die Bestrahlungsstärke 2mm. Das heißt der Laserstrahl trifft mit einem Durchmesser von 2mm auf die Oberfläche.

Bikinizone

Als Bikinizone bezeichnet man umgangssprachlich die an den Intimbereich angrenzende Zone, die mit Schamhaaren bewachsen ist. Man bezeichnet sie Bikinizone weil dieser Teil beim Tragen einer Bikinihose sichtbar ist. Da Bikinihosen jedoch von der Form und der Größe variieren ist der Bereich nicht klar definiert. Einige bezeichnen den ganzen Intimbereich als Bikinizone. Da die Haut in diesem Bereich besonders empfindlich ist führt das Rasieren oft zu Hautreizungen. Durch die dauerhafte Haarentfernung mittels IPL kann auch hier das Haar eliminiert werden.

Bleichen

Durch Bleichcremes oder Wasserstoffperoxid werden die Haare aufgehellt und somit nicht mehr deutlich sichtbar. Dabei dringt das Bleichmittel, z. B. Wasserstoffperoxid in das Haar und zerstört die Farbpigmente. So werden die Haare dauerhaft aufgehellt.

Blend-Epilation

Die Blend-Methode ist eine Art der Elektroepilation zur dauerhaften Haarentfernung. Sie stellt eine Kombination aus gleichstrombasierter Elektrolyse und wechselstrombasierter Thermolyse dar. Durch die Elektrolyse bildet sich eine Natronlauge, die zu einer Zerstörung der Haarwachstumszellen führt. Durch die Thermolyse wird der Haarfollikel erwärmt und die chemische Reaktion der Lauge verstärkt. Bei der Behandlung wird das Hautgewebe geschont, da beide Stromarten direkt auf den Haarfollikel wirken. Zudem können mittels der Blend-Epilation alle Haar und Hauttypen behandelt werden.

Blitzlampe

Die Blitzlampe ist eine hochenergetische Lampe, die kurze, intensive Lichtimpulse abgibt. Anders als beim Laser, der nur mit einer bestimmten Wellenlänge arbeiten kann, arbeitet die Blitzlampe in einem Wellenlängenbereich zwischen 650 und 950 nm. Die so erzeugte Energie wird vom Farbstoff Melanin aufgenommen und durch das Haar bis in die Matrix der Haarwurzel geleitet. Mit Hilfe der so erzeugten Wärme wird der Haarfollikel irreversibel zerstört. Dadurch dass die Blitzlampe ein Wellenlängenspektrum abgibt kann die Energie durch Filter an den jeweiligen Haut- und Haartyp angepasst werden.

Blitzlampen-Methode oder IPL-Methode

Auch IPL-System genannt. Hierbei wird zur dauerhaften Haarentfernung eine Xenon-Blitzlichtlampe eingesetzt. Die Blitzlampe ist eine hochenergetische Lampe, die kurze, intensive Lichtimpulse abgibt. Anders als beim Laser, der nur mit einer bestimmten Wellenlänge arbeiten kann, arbeitet die Blitzlampe in einem Wellenlängenbereich zwischen 650 und 950 nm. Die so erzeugte Energie wird vom Farbstoff Melanin aufgenommen und durch das Haar bis in die Matrix der Haarwurzel geleitet. Mit Hilfe der weitergeleiteten Energie entsteht Wärme und der Haarfollikel wird irreversibel zerstört. Dadurch dass die Blitzlampe ein Wellenlängenspektrum abgibt kann die Energie durch Filter an den jeweiligen Haut- und Haartyp angepasst werden.

Blitzlichtepilation

Bei der Blitzlichtepilation werden die Haare dauerhaft mit Hilfe einer Xenon-Blitzlichtlampe entfernt. Das Licht der hoch energetischen Blitzlichtlampe wird durch spezielle Filter auf eine definierte Wellenlänge reduziert. So kann die Behandlung auf den jeweiligen Haut-und Haartyp abgestimmt werden. Die Xenon-Blitzlampe gibt kurze, intensive Lichtimpulse ab. Anders als beim Laser, der nur mit einer bestimmten Wellenlänge arbeiten kann, arbeitet die Blitzlampe in einem Wellenlängenbereich zwischen 650 und 950 nm. Die so erzeugte Energie wird vom Farbstoff Melanin aufgenommen und durch das Haar bis in die Matrix der Haarwurzel geleitet. Mit Hilfe der so erzeugten Wärme wird der Haarfollikel irreversibel zerstört.

Blutschwämmchen oder Hämangiome

Blutschwämmchen sind Gefäßanomalien, die meist angeboren sind. Sie sind nicht schädlich, können jedoch aus ästhetischen Gründen entfernt werden.

Brasilian waxing

Das Brasilian waxing kommt ursprünglich aus Brasilien und beschreibt die Wachsepilation die im Intimbereich und der Bikinizone angewendet wird. Dabei werden unerwünschte Haare durch Wachs verklebt, Textilstreifen aufgelegt und ruckartig entfernt. Dadurch wird das Haar mit samt der Wurzel entfernt. Da die Wachstumszellen der Haarwurzel nicht entfernt werden wachsen die Haare nach wenigen Wochen nach.

C

 

CE-Zertifizierung

meint die Übereinstimmung mit EU-Richtlinien. Elektrische Geräte müssen nach EU-Recht eine CE-Zertifizierung aufweisen. Diese gibt Auskunft über die Produktsicherheit und ist Garant dafür, dass das Gerät den geltenden europäischen Richtlinien entspricht.

Chemische Haarentfernung

Bei der chemischen Haarentfernung wird der sichtbare Teil des Haars mit einem chemischen Stoff behandelt. In Cremes etc. ist dies häufig Thioglykolsäure. Die Säure dringt beim Auftragen der Creme in das Haar ein und zerstört den sichtbaren Teil. Das Ergebnis hält ca. 1 Woche an.

Cortex oder Faserschicht des Haares

Der Cortex befindet sich unter der Schuppenschicht und bildet damit die 2. Schicht des Haares. Sie wird auch Rinde genannt und macht ca. 80% des Haares aus. Sie besteht aus Faserbündeln, welche wiederum aus einer Vielzahl von feinen Keratinfasern bestehen. Der Cortex ist verantwortlich für die Reißfestigkeit eines Haares. Innerhalb des Cortex befindet sich das Melanin, also das Farbpigment des Haares. Bei der dauerhaften Haarentfernung mit der IPL-Technologie werden kurze, intensive Lichtimpulse auf die Haut abgegeben. Das Licht wird durch das Melanin absorbiert und bis in die Haarwurzel geleitet. Durch die entstandene Wärme wird der Haarfollikel irreversibel zerstört.

Cuticular oder Schuppenschicht des Haares

Die Cuticular ist die äußerste Schicht des Haares. Sie bildet die Schutzschicht eines Haares und gibt Aussage darüber ob das Haar gesund ist. Sie besteht aus flachen, abgestorbenen Zellen, die wie bei einem Tannenzapfen flach übereinander liegen. Je nach Haar können 6 bis 10 dieser Schichten übereinander liegen.

D

 

Damenbart

Als Damenbart bezeichnet man die übermäßige Behaarung von Frauen oberhalb der Oberlippe. Der Damenbart kann dem ersten Grad des Hirsutismus zugeordnet werden. Dabei verwandelt sich das sehr dünne Vellushaar in dickes Terminalhaar. Eine effektive und dauerhafte Methode zur Entfernung dieser Haare ist die IPL-Methode.

Dauerhafte Haarentfernung

Eine Haarentfernung kann als dauerhaft oder permanent bezeichnet werden wenn nach Abschluss der Behandlung eine signifikante Haarreduktion vorliegt. Diese muss länger als ein Wachstumszyklus der behandelten Stellen bestehen bleiben. Eine der ältesten Methoden der dauerhaften Haarentfernung ist die Nadelepilation. Es werden jedoch auch immer häufiger Haare mittels Laser oder IPL dauerhaft entfernt.

Depilation

Depilation beschreibt eine temporäre Haarentfernung. Im Gegensatz zur Epilation wir das Haar bei der Depilation nur oberhalb der Haut entfernt, ohne die Haarwurzel zu zerstören oder zu entfernen. Daher ist das Ergebnis glatter Haut nur vorübergehend. Zu den gängigen Formen der Depilation zählen die Nassrasur, die Trockenrasur sowie die chemische Haarentfernung. Die Depilation ist relativ kostengünstig, muss jedoch häufig wiederholt werden.

Dermatologie

Die Dermatologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Behandlung der Haut befasst. Bei allergischen Reaktionen gegen die Farbpigmente von Tattoos sollte in jedem Falle ein Dermatologe aufgesucht werden. Auch bei pigmentierten Läsionen, die sich unmittelbar am Tattoo befinden sollte ein Dermatologe aufgesucht werden. Liegen Hautkrankheiten oder Allergien vor sollte dies vor der Tattooentfernung in jedem Falle mitgeteilt werden.

Dermis

Die Dermis oder auch Lederhaut ist die mittlere der 3 Hauptschichten der Haut. Sie liegt unterhalb der Epidermis und oberhalb der Subcutis. Beim Tätowieren werden Farbpigmente in die Dermis durch Nadeln eingebracht. Die Farbpigmente werden dann durch körpereigene Zellen des Immunsystems eingekapselt und können so nicht mehr vom Immunsystem abtransportiert werden. Bei der Tattooentfernung mittels Lasern wird die Strahlung des Lasers in der Dermis geleitet um die Farbpigmente zu zerstören. Werden die Farbpigmente beim Tätowieren in die Epidermis oder die Subcutis eingebracht kann es zum Herauswachsen oder zum Herauswaschen von den Pigmenten kommen.

Diodenlaser

Der Diodenlaser, bei dem es sich um einen Halbleiter handelt, wird innerhalb der Photoepilation eigesetzt um besonders tief liegende Haare anzugreifen. Er arbeitet in einer festgesetzten Wellenlänge zwischen 810 und 960nm und hoher Impulszahl. Die vom Diodenlaser emittierte Energie wird in einem gekühlten Saphir-Kristall gefiltert um die Epidermis zu schützen. Die Behandlung mittels eines Diodenlasers erzielt besonders gute Resultate bei dunklen Haaren auf heller Haut.

Durchmesser oder Bestrahlungsstärke

Als Bestrahlungsstärke wird der Durchmesser des Laserpunktes bezeichnet, der auf der Oberfläche aufkommt. Die Strahlung des Lasers emittiert immer punktuell. Bei einem Nd:YAG-Laser beträgt die Bestrahlungsstärke 2mm. Das heißt der Laserstrahl trifft mit einem Durchmesser von 2mm auf die Oberfläche.

Dyschromie

Als Dyschromie werden Farbveränderungen der Haut bezeichnet. Ursache sind vor allem Pigmentveränderungen. Es können jedoch auch vaskuläre Veränderungen für eine Dyschromie verantwortlich sein.

E

 

Eflornithin

Eflornithin ist der Wirkstoff in sogenannten Haarfrei-Cremes. Es ist ein Enzymblocker, der den Wachstumszyklus des Haares hemmt und die Neubildung von Haaren verhindert. Die Creme muss jedoch 2 mal täglich ein Leben lang aufgetragen werden.

Eingewachsene Haare

Eingewachsene Haare können entstehen wenn sich Haare nach der Rasur verhaken oder sich der Haarfollikel nach der temporären Epilation verdreht. Das Haar findet den nicht mehr den Weg nach draußen. In extremen Fällen können durch die daraus resultierenden Entzündungen Abszesse entstehen.

Eingewachsene Haare

Deformierung des Haarfollikels führt zu Pickeln und Entzündungen, bei starkem Ziehen am Haar kann der Follikel oft nicht mehr zurück in seine Ausgangsposition und krümmt sich unter der Haut Ursachen: selten Veranlagung, z.B. bei krausen Haar; meistens durch mechanische Entfernung wie Wachsen, Zupfen mit Pinzette oder Epilieren.

Elektroepilation oder Sonden-Epilation

In den USA wird die Elektroepilation seit 1985 angewendet. Dabei wird eine feine Sonde aus Chirurgenstahl auf die Haarstärke und die Tiefe des Haarfollikels angepasst und anschließend in jeden einzelnen Haarfollikel eingeführt. Dort wird elektrische Energie in den Follikel geleitet um ihn und die Haarwachstumsstammzellen irreversibel zu schädigen. Die Elektroepilation führt zu einer dauerhaften Haarentfernung, die ungeachtet des Haut- und Haartyps universell eingesetzt werden kann. Bei der Elektroepilation kann zwischen 3 verschiedenen Methoden unterschieden werden: der Blend-Methode, der Elektrolyse und der Thermolyse.

Elektrologie

Als Elektrologie wird Methodenübergreifend das dauerhafte entfernen von Haaren mittels elektrischen Stroms bezeichnet. Einen großen Vorteil stellt die Behandelbarkeit von jeder Haut- und Haarfarbe als auch von jeder Haarart mittels der Elektrologie dar. Man kann beim Menschen zwischen 3 verschiedenen Haarsorten unterscheiden: dem Terminalhaar, dem Vellushaar und dem Lanugohaar. Des Weiteren gibt es das Intermediärhaar. Diese Haare nehmen hinsichtlich Größe und Dicke eine Zwischenposition zwischen Vellushaaren und Terminalhaaren ein. Die Haarfarbe ist abhängig von der Zusammensetzung der Farbpigmente Eumelanin und Phäomelanin.

Elektrologist(in)

Als Elektologist(in) werden Therapeut(in)en bezeichnet, die sich auf die dauerhafte Haarentfernung mittels elektrischen Stromes spezialisiert haben.

Elektrolyse

Die Elektrolyse ist die erste Methode der Elektroepilation. Dabei wird eine auf die Haarstärke und die Follikeltiefe angepasste Sonde in jeden Haarfollikel eingeführt um einen Stromstoß abgeben zu können. Bei der Elektrolyse wird ausschließlich Gleichstrom eingesetzt. Durch die Energiezufuhr wird eine chemische Reaktion hervorgerufen und Natrium-Elektrolyte werden in Natronlauge gewandelt. Die Lauge führt zu einer Zerstörung der Haarwachstumszellen. Durch die Elektrolyse kann jeder Haut- und Haartyp behandelt werden. Jedoch muss die Sonde in jeden einzelnen Haarfollikel eingeführt werden. Ein Behandlungserfolg hängt also zu einem wesentlichen Teil von den Fähigkeiten und Fertigkeiten der behandelnden Person ab.

Endokrine Drüse

In den endokrinen Drüsen werden beim Menschen Hormone gebildet und ausgeschüttet. Zu den endokrinen Drüsen gehören u. a. die Eierstöcke, die Nebenniere und die Schilddrüse. Bei der Frau wird das männliche Sexualhormon Androgen in der Nebennierenrinde und in den Eierstöcken gebildet. Werden bei Frauen übermäßig viele Androgene gebildet kann dies zum Hirsutismus führen. Als Hirsutismus wird eine übermäßige Talgproduktion und Körperbehaarung bei Frauen bezeichnet. Der Haarwuchs ähnelt dem Muster eines Mannes, das heißt, dass Frauen u. a. vermehrt Haare im Gesicht, im Brustbereich und im Schambereich haben.

Entzündung

Auch Inflammation genannt. Das Gewebe reagiert auf einen äußerlichen oder innerlichen Reiz mit dem Ziel den Schädigungsreiz zu beseitigen, die Ausbreitung des Schädigungsreizes zu unterbinden und ihn zu entfernen. Die Entzündung der Haut wird Dermertitis genannt. Nach der Nassrasur treten häufig Entzündungen der Haarwurzel auf.

Epilation

Das Verfahren der Epilation beschreibt generell das Entfernen von Haaren. Im Gegensatz zur Depilation, bei der ausschließlich der sichtbare Teil des Haares entfernt wird, wird bei der Epilation das Haar inklusive der Haarwurzel entfernt. Man unterscheidet bei der Epilation zwischen temporärer Epilation und dauerhafter Epilation. Unter temporärer Epilation werden Verfahren verstanden, die das Haar ausreißen ohne die Haarwurzel zu zerstören. Hierunter fallen die Haarentfernung mit Wachs – also Heißwachs oder Kaltwachs, mit Halawa – einer klebrigen Paste aus Zucker, Zitrone, Wasser und Sonnenblumenöl oder mit der Pinzette. Zudem wird das Entfernen von Haaren mit elektrischen Epilierern oder mit dünnen Fäden zur temporären Epilation gezählt. Bei der dauerhaften Epilation dagegen werden die Haarwurzeln zerstört. Die dauerhafte Epilation kann jedoch nur in der Anagenphase erfolgreich durchgeführt werden. Daher ist eine mehrmalige Behandlung von Nöten. Unter die dauerhafte Epilation fallen Laser-und Lichtbehandlungssysteme, Enthaarungslaser, IPL-Technik, Elektroepilation, Thermolyse, Elektrolyse, Blend-methode und enzymatische Haarentfernung.

Eumelanin

Eumelanin ist einen der 2 Varianten, die das Farbpigment Melanin annehmen kann. Das Eumelanin stellt einen braun-schwarzen Farbton dar. Es findet seinen Ursprung in Aminosäuren und ist in Kombination mit der 2. Variante des Melanins, dem Phäomelanin für die Haarfarbe eines Individuums verantwortlich. Dabei setzt sich beispielsweise das Melanin bei schwarzhaarigen Personen aus einem großen Anteil Eumelanin und einen sehr geringen Anteil an Phäomelanin zusammen.

F

Faserschicht des Haares oder Cortex

Die Faserschicht des Haares befindet sich unter der Schuppenschicht und bildet damit die 2. Schicht des Haares. Sie wird auch Rinde genannt und macht ca. 80% des Haares aus. Sie besteht aus Faserbündeln, welche wiederum aus einer Vielzahl von feinen Keratinfasern bestehen. Der Cortex ist verantwortlich für die Reißfestigkeit eines Haares. Innerhalb des Cortex befindet sich das Melanin, also das Farbpigment des Haares. Bei der dauerhaften Haarentfernung mit der IPL-Technologie werden kurze, intensive Lichtimpulse auf die Haut abgegeben. Das Licht wird durch das Melanin absorbiert und bis in die Haarwurzel geleitet. Durch die entstandene Wärme wird der Haarfollikel irreversibel zerstört.

FDA

Die Food and Drug Administration (FDA) wurde 1972 in den USA gegründet und ist die Arzneimittelzulassungsbehörde der vereinigten Staaten. Sie dient dem Schutz der öffentlichen Gesundheit der Vereinigten Staaten und ist unter anderem für die Kontrolle der Wirksamkeit und Sicherheit von strahlenemittierenden Geräten verantwortlich.

Festkörperlaser

Festkörperlaser sind Laser, deren aktives Medium aus einem festen Körper bestehen. Der Körper ist meist aus Glas oder Kristall. Der Festkörper wird mit Ionen eines anderen Stoffes dotiert, was das eigentlich aktive Medium ausmachte. Ein Beispiel für einen Festkörperlaser ist der Nd:YAG-Laser. Das aktive Medium ist dabei ein Neodym-dotierter YAG-Kristall. Der Nd:YAG-Laser arbeitet mit einer Wellenlänge von 1064 nm oder frequenzverdoppelt mit einer Wellenlänge von532 nm. Festkörperlaser finden ihren Einsatz in der Industrie in der Medizin und in der apparativen Kosmetik.

Flaumhaar oder Lanugohaar

Beim Menschen kann zwischen 3 verschiedenen Haarsorten unterschieden werden: dem Terminalhaar, dem Vellushaar und dem Lanugohaar. Das Lanugohaar ist die erste Behaarung von Menschen und bedeckt den kompletten Körper eines Fetus. An jedem Lanugohaar sitzt eine Drüse, die für die Produktion der Käseschmiere verantwortlich ist. Gegen Ende der Schwangerschaft, z. T. aber auch kurz nach der Geburt wird das Lanugohaar abgestoßen. Die Härchen sind sehr fein und kurz. Wie auch das Vellushaar weist das Lanugohaar weder eine Markschicht noch Pigmente auf.

Folliculitis barbae

Bei der Folliculitis barbae handelt es sich um eine Entzündung des oberen Teils eines Haarbalgs von einem Barthaar. Dabei entstehen Pusteln und Knoten mit eingewachsenen Haaren. Die Folliculitis barbae wird häufig durch Bakterien auf der Haut hervorgerufen und tritt besonders im Sommer auf, da durch das Schwitzen vermehrt Bakterien auf der Haut entstehen. Breitet sich die Entzündung auf den gesamten Haarbalg auf kann ein Furunkel oder gar ein Abszess entstehen welches Operativ entfernt werden muss. Die Folliculitis barbae kann durch das Rasieren hervorgerufen werden.

Follikulitis

Oberflächige Entzündungen der Haarwurzelscheiden bzw. des Haarbalges; häufig im Bartbereich; entzündet sich sehr schnell

Furunkel

Infektion durch vermehren von Bakterien wie z.B. Staphylococcus aureus oder Hefepilz; besonders im Sommer, da der Schweiß die Bakterienvermehrung begünstigt Oft ausgelöst durch chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Tuberkulose, Malignome (bösartige Gewebeneubildung/Tumor), Seborrhoe (Überproduktion von Hautfetten von der Talgdrüse) schmerzliches, gerötetes oder gelbliches Knötchen mit dem Haar als Zentrum, können an allen behaarten Arealen auftauchen. Eindringen der Bakterien in tiefer Hautschichten und dadurch tiefgehende Entzündung der Haarwurzelscheide und ihrer Talgdrüse, entsteht meist durch Follikulitis z.B. bei Abwehrschwäche oder Verstopfung durch Hornmaterial; Follikel stirbt ab und wird abgestoßen Symptome: derber, überwärmter, druckschmerzhafter Knoten, oft auch eitrig, mit einer kleinen erhabenen Pustel in der Mitte, wird begünstigt durch schlechte Hygiene und feuchtes Klima Ursache: meist Entzündung einer Follikulitis, oft begünstigtdurch Stoffwechselerkrankungen Wichtig: Behandlung ausschließlich von einem Arzt, wegen hoher Infektionsgefahr.

G

Galvanischer Strom oder Gleichstrom

Der galvanische Strom kommt bei der Elektrolyse zum Einsatz. Bei dieser Methode wird eine feine Sonde in den Haarfollikel eingeführt und ein kleiner Stromstoß abgegeben. Dadurch wird eine chemische Reaktion hervorgerufen und Natrium-Elektrolyte werden in Natronlauge gewandelt. Die Lauge führt zu einer Zerstörung der Haarwachstumszellen. Erstmals wurde der Einsatz von galvanischen Strom und der Elektrolyse 1875 von einem Augenarzt in den Vereinigten Staaten vorgenommen um seine Patienten von eingewachsenen zu befreien.

Ganzkörperrasur

Als Ganzkörperrasur wird das vollständige entfernen aller Körperhaare anhand von einem Rasierer bezeichnet. Man unterscheidet dabei zwischen Nass- und Trockenrasierern. Die Ganzkörperrasur stellt eine sehr zeitraubende Variante der Depilation dar. Da das Haar oberhalb der Haut abgetrennt wird, bleiben die Haarwurzeln unangetastet und erste Stoppeln können bereits nach wenigen Stunden auftreten.

Gebräunte Haut

Die Bräunung der Haut entsteht überwiegend durch die UVB-Strahlen der Sonne. Dabei wird von den Melanozyten Melanin in der Oberschicht der Haut gebildet. Das Melanin dient dazu den Zellkern zu schützen. Da das Licht bei der IPL-Methode von dem Farbstoff Melanin absorbiert wird können die besten Ergebnisse auf heller Haut erzielt werden. Daher sollte direkt vor der Behandlung mit IPL auf das Sonnenbaden wie auch auf Solariumsbesuche verzichtet werden.

Germinative Zellen oder Wachstunszellen des Haares

Germinative Zellen werden auch epitheliale Stammzellen genannt. Stammzellen sitzen in der Dermis auf Höhe des Haaraufrichtermuskels. Sie sind dafür verantwortlich, dass Haare wachsen. Bei der dauerhaften Haarentfernung ist es also entscheidend, die germinativen Zellen zu zerstören um eine Regeneration des Haarfollikels verhindern zu können. Sonst besteht die Gefahr, dass die Haarentfernung nicht dauerhaft Erfolge erzielen kann.

Gleichstrom oder galvanischer Strom

Der Gleichstrom kommt bei der Elektrolyse zum Einsatz. Bei dieser Methode wird eine feine Sonde in den Haarfollikel eingeführt und ein kleiner Stromstoß abgegeben. Dadurch wird eine chemische Reaktion hervorgerufen und Natrium-Elektrolyte werden in Natronlauge gewandelt. Die Lauge führt zu einer Verätzung der Haarwachstumszellen. Erstmals wurde der Einsatz von galvanischen Strom und der Elektrolyse 1875 von einem Augenarzt in den Vereinigten Staaten vorgenommen um seine Patienten von eingewachsenen zu befreien.

H

Haaraufbau

Die äußerste Schicht des Haares wird Schuppenschicht oder auch Cuticula genannt. Sie bildet die Schutzschicht eines Haares und gibt Aussage darüber ob das Haar gesund ist. Sie besteht aus flachen, abgestorbenen Zellen, die wie bei einem Tannenzapfen flach übereinander liegen. Je nach Haar können 6 bis 10 dieser Schichten übereinander liegen. Die Faserschicht oder Cortex befindet sich unter der Schuppenschicht. Sie wird auch Rinde genannt und macht ca. 80% des Haares aus. Sie besteht aus Faserbündeln, welche wiederum aus einer Vielzahl von feinen Keratinfasern bestehen. Der Cortex ist verantwortlich für die Reisfestigkeit eines Haares. Innerhalb des Cortex befindet sich das Melanin, also das Farbpigment des Haares. Bei der dauerhaften Haarentfernung mit der IPL-Technologie werden kurze, intensive Lichtimpulse auf die Haut abgegeben. Das Licht wird durch das Melanin absorbiert und bis in die Haarwurzel geleitet. Durch die entstandene Wärme wird der Haarfollikel irreversibel zerstört. Das Haarmark oder auch Madulla befindet sich im Inneren des Haares. Es besteht aus Fetten, Zellwandungen und Abbauprodukten der Cortex. Um das Haarmark herum liegt der Cortex. Beim Luganohaar und beim Vellushaar fehlt die Madulla. Die Haarwurzel oder Radix pili befindet sich unterhalb der Hauptoberfläche und reicht bis in die Dermis, zum Teil auch bis in die Hypodermis. Die Haarwurzel liegt am unteren Ende des Haarfollikel. Durch die Haarwurzel wird neues Haar gebildet. Am Ende der Haarwurzel befindet sich die Haarzwiebel, eine Verdickung, welche an der Haarpapille der Haut befestigt ist. Die Haarpappille enthält ein Blutgefäßnetz und Pigmentzellen. Die Haarpappille dient der Versorgung der teilungsfähigen Zellen der Haarzwiebel. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL wird Wärme von den Wachstumszellen der Haare aufgenommen und dies führt zu einem Veröden der Haarwurzel. In den Wochen nach der Sitzung gehen die erfolgreich behandelten Haarwurzeln in die Ruhephase und das inaktive Haar wird vom Körper abgestoßen. Aus diesen Haarwurzeln wächst anschließend kein Haar mehr. Der Haarfollikel oder Haarbalg ist eine röhrenförmige Einstülpung der Haut und stellt eine bindegewebige Schicht dar, die aus verdickten Zellen der Dermis besteht. Am unteren Ende des Haarfollikels ist die Haarwurzel zu finden, in der das Haar gebildet wird, am oberen Ende mündet er in eine Talgdrüse. Außerhalb des Haarfollikels ist der Musculus arrector pilli, der Haaraufrichtermuskel. Dieser richtet das Haar bei psychischen Erregungen wie auch bei Kälte auf. Beim Aufrichten der Haare drückt der Haaraufrichtermuskel auf die Haardrüse und entleert sie. Innerhalb der Haardrüse oder auch Haarbalgdrüse befindet sich ein öliges Sekret oder auch Talg, der das Haar geschmeidig macht. Der Haarschaft Als Haarschaft wird der Teil des Haares bezeichnet, der sich oberhalb der Haut befindet. Er besteht aus Hornzellen die wiederum aus Keratin bestehen. Der Haarschaft mündet unter der Epidermis in die Haarwurzel, an dessen Ende sich wiederum die Haarzwiebel befindet. Durch die stetige Neubildung von Hornzellen werden diese durch den Haarfollikel nach oben gedrückt und bilden den sich über der Dermis befindenden Haarschaft.

Haaraufrichtermuskel oder Musculus arrectori pili

Der Haaraufrichtermuskel sitzt außerhalb des Haarfollikels. Er richtet das Haar bei psychischen Erregungen wie auch bei Kälte auf. Beim Aufrichten der Haare drückt der Haaraufrichtermuskel auf die Haarbalgdrüse und entleert sie. Innerhalb der Haardrüse oder auch Haarbalgdrüse befindet sich ein öliges Sekret oder auch Talg, der das Haar geschmeidig macht.

Haarbalg oder Haarfollikel

Der Haarbalg ist eine röhrenförmige Einstülpung der Haut und stellt eine bindegewebige Schicht dar, die aus verdickten Zellen der Dermis besteht. Am unteren Ende des Haarfollikels ist die Haarwurzel zu finden, in der das Haar gebildet wird, am oberen Ende mündet er in eine Talgdrüse. Außerhalb des Haarfollikels ist der Musculus arrector pili, der Haaraufrichtermuskel.

Haarbalgdrüse oder Haardrüse

Befindet sich in der Lederhaut, zwischen dem Haaraufrichtermuskel und dem Haar. Die Haarbalgdrüse ist ein kleines Säckchen, das sich an der Seite vom Haarfollikel befindet. Über diesen wird der Talg durch den Follikelausgang an die Hautoberfläche geleitet, da die Haarbalgdrüse keine eigene Öffnung besitzt. Die Haarbalgdrüse dient u. a. dem Schutz der Haut vor Krankheitserregern, Chemikalien etc.

Haare

Das Haar ist im Grunde genommen ein langer Hornfaden. Aus Keratin bestehend kommt es ausschließlich auf der Haut von Säugetieren vor. Der Mensch besitzt ca. 300.000-500.000 Haare wobei ungefähr 25% Kopfhaare darstellen. Ein menschliches Haar ist im Schnitt 40-100 µm dick und wächst ca. 0,25-0,40 mm am Tag. Das Haar dient v. a. dem Strahlenschutz und der Regulation der Temperatur. Bis auf wenigen Stellen wie z. B. die Handflächen ist der komplette menschliche Körper von Haaren bedeckt. Eine weitere Ausnahme bilden Schleimhäute – sie sind immer unbehaart. Haare gehören wie Finger- und Fußnägel zu den Hautanhangsgebilden. Oberhalb der Hornschicht der Haut werden Haare sichtbar. Sie reichen bis in die untere Ebene der Dermis, zum Teil sogar bis in die Hypodermis.

Haarfollikel oder Haarbalg

Der Haarfollikel ist eine röhrenförmige Einstülpung der Haut und stellt eine bindegewebige Schicht dar, die aus verdickten Zellen der Dermis besteht. Am unteren Ende des Haarfollikels ist die Haarwurzel zu finden, in der das Haar gebildet wird, am oberen Ende mündet er in eine Talgdrüse. Außerhalb des Haarfollikels ist der Musculus arrector pili, der Haaraufrichtermuskel.

Haarmark oder Madulla

Das Haarmark befindet sich im Inneren des Haares, unterhalb der Schuppenschicht und der Faserschicht des Haares. Es besteht aus Fetten, Zellwandungen und Abbauprodukten der Cortex. Beim Luganohaar und beim Vellushaar fehlt die Madulla.

Haarpapille

Die Haarpapille ist die Befestigung für die Haarwurzel. Die Haarpappille enthält ein Blutgefäßnetz und Pigmentzellen. Sie dient der Versorgung der teilungsfähigen Zellen der Haarzwiebel. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL wird Wärme von den Wachstumszellen der Haare aufgenommen. Dies führt zu einem Veröden der Haarwurzel und dadurch auch der Haarpapille.

Haarschaft

Die äußerste Schicht des Haares wird Schuppenschicht oder auch Cuticula genannt. Sie bildet die Schutzschicht eines Haares und gibt Aussage darüber ob das Haar gesund ist. Sie besteht aus flachen, abgestorbenen Zellen, die wie bei einem Tannenzapfen flach übereinander liegen. Je nach Haar können 6 bis 10 dieser Schichten übereinander liegen. Die Faserschicht oder Cortex befindet sich unter der Schuppenschicht. Sie wird auch Rinde genannt und macht ca. 80% des Haares aus. Sie besteht aus Faserbündeln, welche wiederum aus einer Vielzahl von feinen Keratinfasern bestehen. Der Cortex ist verantwortlich für die Reisfestigkeit eines Haares. Innerhalb des Cortex befindet sich das Melanin, also das Farbpigment des Haares. Bei der dauerhaften Haarentfernung mit der IPL-Technologie werden kurze, intensive Lichtimpulse auf die Haut abgegeben. Das Licht wird durch das Melanin absorbiert und bis in die Haarwurzel geleitet. Durch die entstandene Wärme wird der Haarfollikel irreversibel zerstört. Das Haarmark oder auch Madulla befindet sich im Inneren des Haares. Es besteht aus Fetten, Zellwandungen und Abbauprodukten der Cortex. Um das Haarmark herum liegt der Cortex. Beim Luganohaar und beim Vellushaar fehlt die Madulla. Die Haarwurzel oder Radix pili befindet sich unterhalb der Hauptoberfläche und reicht bis in die Dermis, zum Teil auch bis in die Hypodermis. Die Haarwurzel liegt am unteren Ende des Haarfollikel. Durch die Haarwurzel wird neues Haar gebildet. Am Ende der Haarwurzel befindet sich die Haarzwiebel, eine Verdickung, welche an der Haarpapille der Haut befestigt ist. Die Haarpappille enthält ein Blutgefäßnetz und Pigmentzellen. Die Haarpappille dient der Versorgung der teilungsfähigen Zellen der Haarzwiebel. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL wird Wärme von den Wachstumszellen der Haare aufgenommen und dies führt zu einem Veröden der Haarwurzel. In den Wochen nach der Sitzung gehen die erfolgreich behandelten Haarwurzeln in die Ruhephase und das inaktive Haar wird vom Körper abgestoßen. Aus diesen Haarwurzeln wächst anschließend kein Haar mehr. Der Haarfollikel oder Haarbalg ist eine röhrenförmige Einstülpung der Haut und stellt eine bindegewebige Schicht dar, die aus verdickten Zellen der Dermis besteht. Am unteren Ende des Haarfollikels ist die Haarwurzel zu finden, in der das Haar gebildet wird, am oberen Ende mündet er in eine Talgdrüse. Außerhalb des Haarfollikels ist der Musculus arrector pilli, der Haaraufrichtermuskel. Dieser richtet das Haar bei psychischen Erregungen wie auch bei Kälte auf. Beim Aufrichten der Haare drückt der Haaraufrichtermuskel auf die Haardrüse und entleert sie. Innerhalb der Haardrüse oder auch Haarbalgdrüse befindet sich ein öliges Sekret oder auch Talg, der das Haar geschmeidig macht. Der Haarschaft Als Haarschaft wird der Teil des Haares bezeichnet, der sich oberhalb der Haut befindet. Er besteht aus Hornzellen die wiederum aus Keratin bestehen. Der Haarschaft mündet unter der Epidermis in die Haarwurzel, an dessen Ende sich wiederum die Haarzwiebel befindet. Durch die stetige Neubildung von Hornzellen werden diese durch den Haarfollikel nach oben gedrückt und bilden den sich über der Dermis befindenden Haarschaft.

Haarsorten oder Haartypen

Man kann beim Menschen zwischen 3 verschiedenen Haarsorten unterscheiden: dem Terminalhaar, dem Vellushaar und dem Lanugohaar. Des Weiteren gibt es das Intermediärhaar. Diese Haare nehmen hinsichtlich Größe und Dicke eine Zwischenposition zwischen Vellushaaren und Terminalhaaren ein. Das Terminalhaar wird auch Haupthaar genannt. Es ist eher dick und besteht aus Schuppenschicht, Faserschicht und Haarmark. Das Wachstum des Terminalhaares ist abhängig von der Menge und dem Vorhandensein bestimmter Hormone. Beispiele für Terminalhaare sind das Barthaar, das Achselhaar und das Schamhaar. Das Vellushaar wird auch Wollhaar genannt und bedeckt im Kindesalter, bis auf wenige Ausnahmen wie z. B. den Handinnenflächen, den ganzen Körper. Es ist eher kurz und dünn (ca. 0,07 mm) und weist nur sehr wenige Pigmente auf. Das Wollhaar besteht ausschließlich aus Schuppenschicht und Faserschicht. Durch Hormonumstellungen kann sich das Vellushaar in Terminalhaar verwandeln. Bei Männern werden in der Pubertät ca. 90% der Vellushaare in Terminalhaare verwandelt, bei Frauen ca. 25%. Das Lanugohaar wird auch Flaumhaar genannt. Es ist die erste Behaarung von Menschen und bedeckt den kompletten Körper des Fetus. An jedem Lanugohaar sitzt eine Drüse, die für die Produktion der Käseschmiere verantwortlich ist. Gegen Ende der Schwangerschaft, z. T. aber auch kurz nach der Geburt wird das Lanugohaar abgestoßen. Die Härchen sind sehr fein und kurz. Wie auch das Vellushaar weist das Lanugohaar weder eine Markschicht noch Pigmente auf. Die Haarfarbe ist abhängig von der Zusammensetzung der Farbpigmente Eumelanin und Phäomelanin.

Haarwurzel oder Radix pili

Die Haarwurzel befindet sich unterhalb der Hauptoberfläche und reicht bis in die Dermis, zum Teil auch bis in die Hypodermis. Die Haarwurzel liegt am unteren Ende des Haarfollikel. Durch die Haarwurzel wird neues Haar gebildet. Am Ende der Haarwurzel befindet sich die Haarzwiebel, eine Verdickung, welche an der Haarpapille der Haut befestigt ist. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL wird Wärme von den Wachstumszellen der Haare aufgenommen und dies führt zu einem Veröden der Haarwurzel. In den Wochen nach der Sitzung gehen die erfolgreich behandelten Haarwurzeln in die Ruhephase und das inaktive Haar wird vom Körper abgestoßen. Aus diesen Haarwurzeln wächst anschließend kein Haar mehr.

Haarzwiebel

Die Haarzwiebel befindet sich innerhalb des Haarfollikels. Sie ist eine Verdickung, die am Ende der Haarwurzel zu finden ist. Sie ist an der Haarpapille befestigt, welche die teilungsfähigen Wachstumszellen innerhalb der Haarzwiebel versorgt. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL wird die Haarwurzle mit samt der Haarzwiebel verödet, sodass das Haarwachstum gestoppt wird.

Haarzyklus

Jeder Haarfollikel durchläuft drei verschiedene Phasen, den Haarzyklus. Er teilt sich auf in Anagenphase, Katagenphase und Telogenphase. Die Anagenphase bezeichnet die Wachstumsphase des Haares In der Anagenphase des Haarfollikels bildet sich eine neue Haarwurzel, es kommt zu einer erhöhten Zellteilungsaktivität und somit zur Haarproduktion. Die Haare in der Anagenphase nennt man Papillarhaare. Sie sitzen bis zu 1 cm unter der Haut. Die dauerhafte Haarentfernung ist nur bei den Haaren erfolgreich, die sich in der Anagenphase befinden. Auf die Anagenphase folgt die Katagenphase. Die Katagenphase bezeichnet eine Übergangsphase des Haares, die 2 bis 3 Wochen andauern kann. Innerhalb dieser Phase wird die Zellproduktion des Haares eingestellt. Daraufhin verengt sich der Haarfollikel im unteren Bereich und die Haarzwiebel kapselt sich von der Haarpapille ab. So wird die Versorgung der Haarzwiebel gestoppt und der Haarfollikel verkürzt sich. In dieser Phase befindet sich ca. 1% aller Haare, die man Beethaare nennt. Die letzte der 3 Phasen nennt man Telogenphase oder auch Endphase. Sie kann 2 bis 4 Monate andauern. Innerhalb dieser Phase wird die Zellproduktion des Haares wieder aufgenommen und die Haarpapille und der Haarfollikel regenerieren sich. Durch die Zellteilung bildet sich eine neue Haarwurzel und eine neue Haarzwiebel. Die Haarpapille kann die Haarzwiebel wieder versorgen und ein neues Haar bildet sich. Die Haare, die sich in dieser Phase befinden nennt man Kolbenhaare. Eine Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung ist in dieser Phase nicht möglich, daher müssen mehrere Behandlungen in ausreichend großen Abständen durchgeführt werden.

Haupthaar oder Terminalhaar

Man kann beim Menschen zwischen 3 verschiedenen Haartypen unterscheiden: dem Terminalhaar, dem Vellushaar und dem Lanugohaar. Das Haupthaar ist eher dick und besteht aus Schuppenschicht, Faserschicht und Haarmark. Das Wachstum des Terminalhaares ist abhängig von der Menge und dem Vorhandensein bestimmter Hormone. Beispiele für Terminalhaare sind das Barthaar, das Achselhaar und das Schamhaar.
Hautirritation oder Hautreizung
Als Hautirritation bezeichnet man Reizungen der Haut, die durch eine Vielzahl von äußeren Reizen ausgelöst werden. Häufig treten Hautirritationen nach dem Rasieren oder auch durch chemische Substanzen auf.
Hauttypen nach Fitzpatrik
Der amerikanische Dermatologe Thomas Fitzpatrik entwickelte eine Klassifizierung der verschiedenen Hauttypen. Er unterscheidet zwischen 6 Hauttypen wobei jeder Typ unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Dem Hauttyp 1, dem keltische Hauttyp wird eine sehr helle Haut zugeordnet, dem Hauttyp 6, dem schwarzen Hauttypen wird, wie der Name schon sagt, eine sehr dunkle Haut zugeordnet. Ausschlaggebend dafür zu welchem Hauttyp man gehört ist das Farbpigment Melanin und dessen Häufigkeit in der Haut. Inwieweit die dauerhafte Haarentfernung erfolgreich durchgeführt werden kann hängt u. a. vom jeweiligen Hauttyp und der Möglichkeit die Behandlung individuell auf diesen Hauttyp anpassen zu können ab.
Hirci oder Achselhaar
Achselhaare sind Terminalhaare, die in den Achselhöhlen wachsen. Sie zählen zur Körperbehaarung und sind abhängig von genetischen Faktoren und dem Androgenspiegel individuell verschieden in Dicke, Dichte und Farbe. Die Achselhaare bilden sich während der Pubertät und zählen als sekundäres Geschlechtsmerkmal. Sie dienen u. a. der Schweißaufnahme. Daher sollten behaarte Achseln gründlicher gereinigt werden als enthaarte um geruchsbildende Bakterien vollständig zu entfernen. Bei der Entfernung mittels eines Rasierers treten häufig Reizungen auf, da die Achselhaut eher empfindlich ist.

Hirsutismus

Als Hirsutismus wird eine übermäßige Körperbehaarung und Talgproduktion bei Frauen bezeichnet. Hirsutismus wird durch eine übermäßige Produktion des männlichen Sexualhormons Androgen hervorgerufen. Die Bildung von Androgenen erfolgt bei der Frau in den Eierstöcken und in der Nebennierenrinde. Der Haarwuchs ähnelt dem Muster eines Mannes, das heißt, dass Frauen u. a. vermehrt Haare im Gesicht, im Brustbereich und im Schambereich haben. Durch die erhöhte Androgenproduktion wird das Vellushaar in dickeres und stärker pigmentiertes Haar gewandelt. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Graden des Hirsutismus. So ist z. B. der Damenbart dem ersten Grad zuzuordnen, der Kinn- und Backenbart dem 2. und der Behaarung des Gesäßes und des Brustbeins dem 3. Grad. Die dauerhafte Haarentfernung ist eine Methode mit dem Problem fertig zu werden.

Hirsutismus

Übermäßiger Haarwuchs bei Frauen, jedoch männliches Behaarungsmuster Symptome: Behaarung an Oberlippe/Damenbart, Kinn, Partie vor dem Ohr, zwischen den Brüsten und an den Brustwarzen, Schulter, Oberschenkelinnenseite, Mittellinie
des Bauches, Zehenrücken Mögliche Auswirkungen: psychische Belastung, Unfruchtbarkeit Ursache: übermäßige Ausschüttung von männlichen Sexualhormonen: durch übermäßige Virilismus, durch Tumoren an der Nebenniere oder polycystische Ovar-Syndrom, wodurch es zu verstärkter Hormonbildung der Nebennierenrinne kommt; Mangel an Östrogen z.B. in den Wechseljahren durch adrenogenitales Syndrom, Stoffwechselerkrankung bei der ein Enzymdefekt der Nebennierenrinne zu verminderten Kortisolproduktion führt, das Gehirn fordert eine vermehrte Androgenproduktion (ersatzweise) an Unterteilung:erbliche/hereditäre Form: meist eine Generation davor bereits betroffen, beginnt während der Pubertät; Diagnose: durch Konzentrationsbestimmung der Hormone Testosteron und DHEAS (Dehydroepiandrosteronsulfat) Endokrin bedingte Form: ohne erbliche Vorbelastung; tritt plötzlich auf; meist mit weiteren Symptomen wie Zyklusstörungen; Diagnose: Polycystisches Ovarialsyndrom (PCOS) = Bestimmung der LH/FSH-Ratio Werte; Testosteron- Werte; Androgenitales Syndrom = Bestimmung der DHEAS-Werte, ovarielle Aktivität = Bestimmung der Östradiol-Werte; Hypo- und Hyperthyreose = Bestimmung der TSH-Werte.
Wichtig:
vor der Haarentfernung den Hirsutismus behandeln lassen. Es können nur vorhanden Haare entfernt werden und nicht das Risiko, das neue nachwachsen. Man unterscheidet zwischen leichtem (Oberlippe betroffen), mittleren (Terminalhaarwuchs an typisch männlichen behaarten Arealen) oder schwere (übermäßiger Haarwuchs an allen Arealen auch Brust) Hirsutismus

Hyperandrogenämie

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Übermäßige Ausschüttung von Androgenen bei der Frau, Symptome: Hirsutismus, aber auch Zyklusstörungen, Unfruchtbarkeit etc.

Hochenergetisches Lichtspektrum

Als Lichtspektrum wird der Bereich des elektromagnetischen Spektrums bezeichnet, den das menschliche Auge wahrnehmen kann. Es liegt in einem Wellenlängenbereich von 380-750 nm und einem Frequenzbereich von 0,4-0,75 Peta-Hz. Das Lichtspektrum wird hochenergetisch genannt, da die Energiequelle eine Leistung von 10-40 Joule aufweist. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL wird ein hochenergetisches Lichtspektrum eingesetzt um den Haarfollikel zu veröden.

Hormon

Hormone wurden im frühen 20. Jahrhundert entdeckt und 1905 von Ernest Starling begrifflich geprägt. Hormone sind körpereigene biochemische Botenstoffe, die aus endokrinen Drüsen ausgesendet werden um an bestimmten Organen, nämlich denjenigen mit Hormonrezeptoren, bestimmte Wirkungen hervorzurufen. Einige Hormone, die Neurohormone oder auch Neuropeptide, werden dagegen in Nervenzellen gebildet. Frauen bilden ihre Geschlechtshormone in Theca- und Granulosazellen, Männer in Leydigzelllen. Das männliche Geschlechtshormon Androgen ist verantwortlich für die Bildung der erwachsenen Körperbehaarung oder auch androgene Behaarung. Die erwachsene Körperbehaarung bildet sich durch die erhöhte Ausschüttung des männlichen Geschlechtshormons Androgen. Da die Ausschüttung bei Männern und Frauen differiert verläuft die Entwicklung der Köperbehaarung geschlechtsspezifisch. Daher gilt sie als sekundäres Geschlechtsmerkmal. Mittels der IPL-Methode kann nahezu jede Körperbehaarung entfernt werden.

Hormonbehandlung und dauerhafte Haarentfernung

Häufig sind Hormonverschiebungen Grund für vermehrte Körperbehaarung. Vor allem beim Hirsutismus werden vom Arzt Antiandrogene verschrieben. In Kombination mit der dauerhaften Haarentfernung kann der Hirsutismus erfolgreich behandelt

Hormonschub

Als Hormonschub bezeichnet man die übermäßige Ausschüttung von Hormonen. Dies ist beispielsweise bei Frauen während der Schwangerschaft oder auch der Wechseljahre der Fall. Ein Hormonschub kann zur Veränderung der Haare und der Haut führen. So kann Beispielsweise das Haarwachstum von bisher inaktiven Haaren ausgelöst werden. Eine Beschwerde während der Wechseljahre ist das verstärkte Wachstum von Haaren im Gesicht. Auch diese können mittels der dauerhaften Haarentfernung behandelt werden.

Hyperpigmentierung

Hyperpigmentierung ist die übermäßige Einlagerung von Melanin in der Haut. Die betroffenen Stellen wirken dunkler als die umliegenden Hautareale. Bei der dauerhaften Haarentfernung kann vorübergehend eine Hyperpigmentierung der behandelten Areale auftreten, die jedoch meist von selbst wieder verschwindet.

Hypertrichose

Überbehaarung, jedoch ohne Krankheitswert, vermehrte Behaarung entspricht noch dem weiblichem Muster; Hypertrichose ist unabhängig von männlichen Sexualhormonen; keine klare Grenze zwischen Normalbehaarung und Hypertrichose, persönliches Empfinden ist wichtig, da das normale Behaarungsmuster und die Behaarungsintensität individuell ist und von familiären, ethnischen, alters- und geschlechtsspezifischen Faktoren abhängt, ; es treten nicht zwingend mehr Haarfollikel auf, viel eher sind die einzelnen Haare länger, dunkler und dicker; Hypertrichose kann eine enorme psychische Belastung darstellen
Symptome: Terminalhaare statt Vellushaare an einzelnen Stellen wie Muttermalen oder am ganzen Körper stärkeres Haarwachstum als es für Alter, Geschlecht, Rasse oder Körperteil zutreffend ist
Ursache: erblich bedingt; durch Medikamente z.B. Ciclosporin
Behandlung: nur kosmetische Entfernung möglich durch Rasur, Epilieren, oder Lichttherapie und dadurch Zerstörung der Haarwurzeln
Unterteilung: Hypertrichosis lanuginosa congentia: seltene, autosomal-dominant vererbte Form; noch im Mutterleid entstehen die ersten Haare (wie bei jeden Säugling), doch diese wandeln sich in dem 7./8. Monat nicht in Vellushaare um oder gehen wieder zurück, sondern bleiben in übermäßigem Bestand vorhanden; die Behaarung nimmt kontinuierlich zu und nimmt erst im Alter wieder ab; Hypertrichosis lanuginose acquisita: Wollhaare (Lanugohaar) breitet sich über einen Großteil des Körpers aus und ersetzt meist die Normalbehaarung; Grund dafür sind meist tödliche Tumorerkrankungen in Bereichen wie des Gastrointestinaltraktes, der Gallenblase, der Bronchien, der Brust, des Uterus, der Blase;
Nävoide Hypertrichosis: vermehrte Behaarung auf einem Muttermal (Nävuszellnävi) oder vermehrte umschrieben Behaarung auf einzelnen, recht großem, hyperpigmentierter Hautflecken (Becker-Nävus) Genetische Störung: häufig im Bereich der Stirn, Schläfen und des Kinnes bei genetischen Erkrankungen wie Epidermolysis bullosa dystrophica (Schmetterlingshaut, genetisch bedingte Hautkrankheit), dem Hurler-Syndrom (Störung des Metabolismus, Enzymfehlbildung) , Mukopolysaccharidosen (Speicherkrankheit, Störung des Enzymabbaus), bei Gingivafibromatose, Osteochondroplasie, beim Cornelia-de-Lange-Syndrom (Dysmorphiensyndrom, multiple Fehlbildungen), Winchester-Syndrom(Bindegewebkrankheiten), Trisomie 18 (Edwards-Syndrom, Entwicklungsstörungen)

Therapie:

Endokrinopathien: Hypertrichose kann bei Schilddrüsenüber/unterfunktion auftauchen (Hypo- oder Hyperthyreose) Teratogene Syndrome: Hypertrichose als Symptom bei diversen Erkrankungen wie fetalem Alkoholsyndrom, Anorexia nervosa, Akromegalie, Dermatomyositis Medikamentöse Hypertrichose: einsetzende, jedoch reversible Hypertrichose als Nebenwirkung bei der Einnahme diverser Medikamente wie ACTH, Androgene topisch, Benoxaprofen, Cyclosporin A, Danazol, Diazoxid, Diphenyl- hydantoin/Phenytoin, Fenoterol, Glukokortikosteroide, Hexachlorbenzol, Interferone, Minoxidil, D-Penicillamin, Psoralene, Streptomycin
Erworbene, umschriebe Hypertrichosen: entstehen nach einer Entzündungsreaktion, an Bereichen der Haut, die chronisch, mechanisch oder thermisch beansprucht wurde Absetzen der verantwortlichen Medikamente
Bleichen dunkler Terminalhaar (Wasserstoffperoxid) Mechanische Entfernung mittels Rasur, Waxen, Enthaarungscreme.

Hypertrichose

Die Hypertrichose ist eine übermäßige Körper- oder Gesichtsbehaarung, deren Erscheinen unabhängig von der Androgenproduktion ist. Die Hypertrichose kann an vereinzelten Stellen wie auch am kompletten Körper auftreten. Ausnahme sind jedoch die Handinnenfläche und die Fußunterseite. Der vermehrte Haarwuchs ist bei der Hypertrichose nicht Unregelmäßigkeiten der Hormonproduktion zuzuordnen. Die sogenannten Haarmenschen leiden unter Hypertrichose. Zudem geht man davon aus, dass der Mythos des Werwolfs auf Menschen zurückzuführen ist, die an Hypertrichose leiden.

Hypopigmentierung

Als Hypopigmentierung wird die verringerte Pigmentierung der Haut bezeichnet. Die betroffenen Stellen wirken heller als die umliegenden Areale. Sind Stellenweise gar keine Pigmente mehr vorhanden spricht man von Depigmentierung. Letztere ist beispielsweise beim Albinismus vorzufinden. Bei der dauerhaften Haarentfernung kann vorübergehend eine Hypopigmentierung der behandelten Areale auftreten, die jedoch meist von selbst wieder verschwindet.
I

Impuls

Als Impuls wird generell die Bewegung der Masse eines Objekts bezeichnet. Physikalisch gesehen ist der Impuls eine Vektorgröße die sowohl einen bestimmten Betrag als auch eine Richtung hat. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL gibt eine Xenon-Lichtblitzlampe kurze intensive Lichtimpulse ab. So wird die Energie in den Haarfollikel geleitet, dort in Wärme umgewandelt und die Haarwurzel verödet. Die einzelnen Lichtimpulse können bei der dauerhaften Haarentfernung zwischen 10 und 40 Joule annehmen. Die Höhe wird auf den Haut- und Haartyp angepasst. Zudem werden die Impulse in verschiedenlange Subimpulse im ms Bereich aufgeteilt. Die Dauer der Subimpulse und die Pausen werden auch hier auf den jeweiligen Haut- und Haartyp angepasst.

Impulsdauer

Die Impulsdauer beschreibt die Länge, die ein Impuls anhält, der von einem Laser abgegeben wird. Beim Nd:YAG-Laser beträgt die Impulsdauer beispielsweise 1,5 m/s.

Indikation

Indikation wird als Synonym für einen Grund bzw. Anlass einer kosmetischen oder operativen Behandlung verwendet.

Inflammation oder Entzündung

Das Gewebe reagiert auf einen äußerlichen oder innerlichen Reiz mit dem Ziel den Schädigungsreiz zu beseitigen, die Ausbreitung des Schädigungsreizes zu unterbinden und ihn zu entfernen. Die Entzündung der Haut wird Dermertitis genannt. Nach der Rasur treten häufig Entzündungen auf.

Intense pulsed light oder Blitzlampen-Methode

Ist eine Technologie die zur dauerhaften Haarentfernung eingesetzt wird. Die Abkürzung von intense pulsed light ist IPL. Hierbei wird zur dauerhaften Haarentfernung eine Xenon-Blitzlichtlampe eingesetzt. Die Blitzlampe ist eine hochenergetische Lampe, die kurze, intensive Lichtimpulse abgibt. Anders als beim Laser, der eine bestimmte Wellenlänge absorbiert, arbeitet die Blitzlampe in einem Wellenlängenbereich zwischen 650 und 950 nm. Die so erzeugte Energie wird vom Farbstoff Melanin aufgenommen und durch das Haar bis in die Matrix der Haarwurzel geleitet. Mit Hilfe der so erzeugten Wärme wird der Haarfollikel irreversibel zerstört. Dadurch dass die Blitzlampe ein Wellenlängenspektrum abgibt kann die Energie durch Filter an den jeweiligen Haut- und Haartyp angepasst werden.

Intermediärhaare

Als Intermediärhaare werden Haare bezeichnet, die hinsichtlich Größe und Dicke eine Zwischenposition zwischen Vellushaaren und Terminalhaaren einnehmen.

Intimbereich

Auf dem Intimbereich wachsen sowohl bei Männern als auch bei Frauen Schamhaare, die zu der terminalen Körperbehaarung zählen und als sekundäres Geschlechtsmerkmal eingeordnet werden. Zum behaarten Intimbereich bei Frauen gehören die äußeren Schamlippen und der Venushügel, zu dem der Männer gehören Penisschaft und Hodensack. Der Damm und der Anus sind unabhängig vom Geschlecht behaart.
Intimrasur
Als Intimrasur bezeichnet man die vollständige oder teilweise Entfernung der Schambehaarung im Intimbereich mittels Rasierern. Experten raten jedoch von der Intimrasur ab, da die Haut im Intimbereich sehr empfindlich ist und Hautreizungen sowie Entzündungen nicht selten Nebenwirkungen der Intimrasur darstellen. Auch die temporäre Epilation wird kritisch beäugt. Dadurch dass die Schambehaarung bei Europäern oft lockig ist, ist die Gefahr von eingewachsenen Haaren sehr groß.

J

Jahreszeiten

Um Pigmentstörungen vermeiden zu können ist es wichtig, dass ihre Haut bei der Tattooentfernung mittels Laser nicht gebräunt ist. Daher ist die Behandlung dann zu empfehlen, wenn Ihre Haut am hellsten ist. Da für die Entfernung von Tätowierungen mehrere Behandlungen von Nöten sind, sollten sie frühzeitig einen Termin vereinbaren.

K

Katagenphase

Die Katagenphase bezeichnet eine Übergangsphase des Haares, die 2 bis 3 Wochen andauern kann. Innerhalb dieser Phase wird die Zellproduktion des Haares eingestellt. Daraufhin verengt sich der Haarfollikel im unteren Bereich und die Haarzwiebel kapselt sich von der Haarpapille ab. So wird die Versorgung der Haarzwiebel gestoppt und der Haarfollikel verkürzt sich. In dieser Phase befindet sich ca. 1% aller Haare, die man Beethaare nennt. Haare, die sich in der Katagenphase befinden können während der dauerhaften Haarentfernung nicht behandelt werden.

Kataphorese

Die Kataphorese wird häufig zur Nachbehandlung der Nadelepilation und generell der Elektrologie eingesetzt. Wie bei der Anaphorese wird auch hier galvanischer Strom eingesetzt. Die Kataphorese wird eingesetzt um die Poren zu schließen und die Haut zu beruhigen.

Kühlsystem

Innerhalb eines Kühlsystems wird einem Gegenstand thermische Energie oder auch Wärme entzogen. Ziel eines Kühlsystems ist es die Verlustwärme technischer Komponenten abzuführen um vor Überhitzung und damit einhergehenden Schäden zu schützen. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL setzen wir 2 voneinander unabhängige Kühlsysteme ein. Zum einen die Wasserkühlung und zum anderen die Kühlung mittels Peltier-Elementen.

Kolbenhaar

Haare, die sich in der Telogenphase, also der Endphase des Haarzyklus, befinden nennt man Kolbenhaar. Die Telogenphase dauert 2 bis 4 Monate an. Eine Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung ist in dieser Phase nicht möglich, daher müssen mehrere Behandlungen in ausreichend großen Abständen durchgeführt werden.

Kooperation

Eine Kooperation ist generell ein Zusammenschluss zweier Parteien und ein Zusammenwirken dieser um einen Nutzen zu generieren. Ein Beispiel für eine Kooperation ist der Zusammenschluss von Schönheitskliniken mit Systemen, die apparative Kosmetik anwenden, um beispielsweise die Ausbildung zur Anwendung von Lasern gemeinsam zu gestalten, durchzuführen und zu optimieren.

Körperbehaarung

Die Körperbehaarung wird auch terminale Körperbehaarung oder androgene Behaarung genannt. Als Körperbehaarung bezeichnet man die Behaarung eines Menschen am Körper, abgesehen von der Behaarung auf dem Kopf. Die Körperbehaarung lässt sich klar von der Kopfbehaarung abgrenzen. Sie unterscheiden sich u. a. bezüglich des Wachstumszyklus. Die erwachsene Körperbehaarung bildet sich durch die erhöhte Ausschüttung des männlichen Geschlechtshormons Androgen. Da die Ausschüttung bei Männern und Frauen differiert verläuft die Entwicklung der Köperbehaarung geschlechtsspezifisch. Daher gilt sie als sekundäres Geschlechtsmerkmal. Mittels der IPL-Methode kann nahezu jede Körperbehaarung entfernt werden.

Kosmetische Laserbehandlung

Eine kosmetische Laserbehandlung ist eine Behandlung mittels Lasern, die kosmetischen Zwecken dient. Das heißt, dass die Eingriffe keine klinischen Zwecke haben sondern ausschließlich ästhetische Auswirkungen haben. Zu den kosmetischen Laserbehandlungen gehören beispielsweise die Entfernung von Tattoos, von Besenreisern und von Narben.

Krampfader

Krampfadern sind knotig-erweiterte oberflächliche Venen der Beine. Betroffen sind die Hauptstämme der Venen, die große verborgene Vene und die kleine verborgene Vene. Verantwortlich dafür können schwache Venenwände sowie Venenerkrankungen sein. Liegen prominente Krampfadern vor, also diejenigen die eine Wölbung der Haut verursachen und klar sichtbar sind, sollte diese Areal nicht mittels Photoepilation behandelt werden.

L

Lanugohaar oder Flaumhaar

Das Lanugohaar ist die erste Behaarung von Menschen und bedeckt den kompletten Körper des Fetus. An jedem Lanugohaar sitzt eine Drüse, die für die Produktion der Käseschmiere verantwortlich ist. Gegen Ende der Schwangerschaft, z. T. aber auch kurz nach der Geburt wird das Lanugohaar abgestoßen. Die Härchen sind sehr fein und kurz. Wie auch das Vellushaar weist das Lanugohaar weder eine Markschicht noch Pigmente auf.

Laser

Bedeutet: Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation, also Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung. Der erste Laser war ein Rubinlaser und wurde 1960 erbaut. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Lasern mit verschiedenen Wellenlängen. Die unterschiedlichen Wellenlängen sind ausschlaggebend für das jeweilige Einsatzgebiet und abhängig vom jeweiligen Medium. So erreicht ein CO₂-Laser, dessen Medium Gas ist, eine Wellenlänge von 10 600 nm. Mittlerweile finden Laser eine große Bandbreite an Feldern in denen sie eingesetzt werden. So kann man Laser beispielsweile bei der Entfernung von Tattoos oder zur dauerhaften Haarentfernung einsetzen. Bei letzterer wird ein Diodenlaser eingesetzt, der zu den Halbleitern gehört und eine Wellenlänge von 810 bis 980 nm erreicht. Der Diodenlaser wird eingesetzt um auch besonders tief sitzende Haare dauerhaft entfernen zu können.

Laser-Epilation

Laser Epilation meint die dauerhafte Entfernung von Haaren mittels Lasern. Hier werden Diodenlaser, also Halbleiter, eingesetzt. Sie können eine Wellenlänge zwischen 810 und 960 nm annehmen. Die Wellenlänge ist jedoch abhängig von dem jeweiligen Medium. Es kann also nicht mit einem Wellenspektrum sondern ausschließlich mit einer festgesetzten Wellenlänge gearbeitet werden. Daher können besonders effektiv dunkle Haare auf heller Haut behandelt werden.

Laser-Haarentfernung

Bei der dauerhaften Haarentfernung mit dem Laser werden Diodenlaser, also Halbleiter, eingesetzt. Sie können eine Wellenlänge zwischen 810 und 960 nm annehmen. Die Wellenlänge ist jedoch abhängig von dem jeweiligen Medium. Es kann also nicht mit einem Wellenspektrum sondern ausschließlich mit einer festgesetzten Wellenlänge gearbeitet werden. Daher können besonders effektiv dunkle Haare auf heller Haut behandelt werden.

Leberfleck

Ein Leberfleck ist eine gutartige Wucherung von Zellen, die Pigmente bilden. Synonyme Bezeichnungen sind das Muttermal oder der Pfefferfleck. Da Pigmente das Licht absorbieren müssen Leberflecke vor der dauerhaften Haarentfernung abgedeckt werden.

Lederhaut oder Dermis

Die Lederhaut nennt man auch Dermis oder Corium. Sie bezeichnet eine der menschlichen Hautschichten. Der Name Lederhaut resultiert daraus, dass durch das Gerben der Dermis Leder entsteht. Die Dermis enthält sowohl reißfeste Kollagenfasern als auch elastische Fasern. Zudem liegt neben einer Vielzahl an Blut- und Lymphgefäßen die Mehrzahl an Hautdrüsen und Haarwurzeln innerhalb der Dermis.

Lichtblitztechnologie oder Blitzlampentechnologie

Die Lichtblitz Technologie kann auch Blitzlampentechnologie oder IPL-Technologie genannt werden. Hierbei wird zur dauerhaften Haarentfernung eine Xenon-Blitzlichtlampe eingesetzt. Die Blitzlampe ist eine hochenergetische Lampe, die kurze, intensive Lichtimpulse abgibt. Anders als beim Laser, der nur mit einer bestimmten Wellenlänge arbeitet, arbeitet die Blitzlampe in einem Wellenlängenbereich zwischen 650 und 950 nm. Die so erzeugte Energie wird vom Farbstoff Melanin aufgenommen und durch das Haar bis in die Matrix der Haarwurzel geleitet. Mit Hilfe der weitergeleiteten Energie entsteht Wärme und der Haarfollikel wird irreversibel zerstört. Dadurch dass die Blitzlampe ein Wellenlängenspektrum abgibt kann die Energie durch Filter an den jeweiligen Haut- und Haartyp angepasst werden.

Lichtimpulse

Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL gibt eine Xenon-Lichtblitzlampe kurze, intensive Lichtimpulse ab. So wird die Energie in den Haarfollikel geleitet, dort in Wärme umgewandelt und die Haarwurzel verödet. Die einzelnen Lichtimpulse können bei der dauerhaften Haarentfernung zwischen 10 und 40 Joule stark sein. Die Höhe wird auf den Haut- und Haartyp angepasst. Zudem werden die Impulse in verschieden lange Subimpulse im ms Bereich aufgeteilt. Die Dauer der Subimpulse und die Pausen werden auch hier auf den jeweiligen Haut- und Haartyp angepasst.

Lichtsensibilisierende Medikamente

Lichtsensibilisierende Medikamente enthalten häufig die Wirkstoffe Chloroquin, Chlorotiazide, Sulfonamide, Tetracyclin, etc. die beispielweise in Antibiotika vorkommen. Während der Photoepilation, also der dauerhaften Haarentfernung durch Laser oder IPL, sollten diese Medikamente vermieden werden um phototoxische Reaktionen zu vermeiden. Innerhalb eines Anamnesebogens wird die Einnahme von Medikamenten aufgeführt und anschließend mit der Behandlerin besprochen.

Lokalanästhetikum

Beim Lokalanästhetikum werden Anästhetika eingesetzt, die an der Zellmembran der Nervenzellen wirken, um gezielt bestimmte Areale betäuben zu können. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL sind Lokalanästhetika nicht von Nöten. In einzelnen Fällen können sie jedoch bei der Behandlung des Intimbereichs eingesetzt werden, da diese Areale eher schmerzempfindlich sind.

M

Madulla oder Haarmark

befindet sich im Inneren des Haares, unterhalb der Schuppenschicht und der Faserschicht des Haares. Es besteht aus Fetten, Zellwandungen und Abbauprodukten der Cortex. Beim Luganohaar und beim Vellushaar fehlt die Madulla.

Männliche Körperbehaarung

Die männliche Körperbehaarung entwickelt sich während und nach der Pubertät. Männer zeigen dabei eine ausgeprägtere Terminalbehaarung als Frauen. Bei Männern entwickeln sich Barthaare, Brusthaare, Scham-und Bauchhaare, Achselhaare, Nasenhaare, Ohrenhaare sowie Haare an den Armen, den Beinen, dem Rücken und dem Gesäß. Frauen dagegen entwickeln terminale Köperbehaarung im Intimbereich, in den Achselhöhlen und an den Armen und Beinen. Die männliche Körperbehaarung kann mittels der IPL-Methode ungeachtet der Farbe oder Konsistenz vollständig entfernt werden. Ausnahme bilden dabei die Nasenhaare und die Ohrenhaare.

Maskulinisierung oder Virilismus

Beim Virilismus kommt es durch eine vermehrte Androgenproduktion bei Frauen zu einer Vermännlichung des weiblichen Körpers. Wie beim Hirsutismus verändert sich beim Virilismus die Körperbehaarung von Frauen hin zu der eines Mannes (Behaarung von Oberlippe, Kinn, Brust, etc.). Zudem kann sich der Kehlkopf vergrößern und dadurch die Stimme tiefer werden, eine vermehrte Muskelbildung auftreten, die der eines Mannes ähnelt, die Periode ausbleiben und viele weitere Symptome auftreten. Bei auftretenden Symptomen sollten Sie umgehend einen Arzt kontaktieren. Die Haare an Oberlippe etc. können mittels der IPL-Methode dauerhaft entfernt werden.

Melanin

Als Melanin werden die Farbpigmente bezeichnet, die dafür verantwortlich sind welche Haar-, Haut- und Augenfarbe eine Person hat. Das Melanin setzt sich aus einer Kombination von Eumelanin und Phäomelanin zusammen. Deren Bildung wird wiederum durch UVB-Strahlungen angeregt. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL werden Lichtimpulse auf die Haut abgegeben. Diese werden vom Melanin absorbiert und in die Matrix der Haarwurzel geleitet, wo diese verödet wird.

Melanozyten oder Pigmentzellen

Die Melanozyten oder pigmentbildenden Zellender Haut sind für die Produktion des Farbstoffes Melanin verantwortlich. Die Pigmentzellen liegen in der Basalzellschicht der Oberhaut und dienen dem Schutz der Haut vor UV-Strahlung.

Musculus arrectori pili oder Haaraufrichtermuskel

Der Haaraufrichtermuskel sitzt außerhalb des Haarfollikels. Er richtet das Haar bei psychischen Erregungen wie auch bei Kälte auf. Beim Aufrichten der Haare drückt der Haaraufrichtermuskel auf die Haardrüse und entleert sie. Innerhalb der Haardrüse oder auch Haarbalgdrüse befindet sich ein öliges Sekret oder auch Talg, das das Haar geschmeidig macht.

Muttermal

Der Begriff Muttermal wird häufig synonym zu Leberfleck verwendet. Muttermale sind gutartige Wucherungen von Melanozyten (pigmentbildende Zellen).

N

Nadelepilation

In manchen Fällen wird die Elektroepilation oder Sonden-Epilation auch Nadelepilation genannt. In den USA wird die Elektroepilation seit 1985 angewendet. Dabei wird eine feine Sonde aus Chirurgenstahl auf die Haarstärke und die Tiefe des Haarfollikels angepasst und anschließend in jeden einzelnen Haarfollikel eingeführt. Dort wird elektrische Energie in den Follikel geleitet um ihn und die Haarwachstumsstammzellen irreversibel zu schädigen. Die Elektroepilation führt zu einer dauerhaften Haarentfernung, die ungeachtet des Haut- und Haartyps universell eingesetzt werden kann. Bei der Elektroepilation kann zwischen 3 Verschiedenen Methoden unterschieden werden: der Blend-Methode, der Elektrolyse und der Thermolyse.

Nanometer

Die Einheit von Wellenlängen wird stets in Nanometern angegeben. Nanometer werden mit nm abgekürzt. Ein Nanometer ist 10-9 Meter lang.

Narbengewebe

Als Narbengewebe wird das Gewebe der Haut unterhalb der Narben bezeichnet. Narbengewebe bildet sich erst, wenn die Lederhaut verletzt wurde. Im Gegensatz zum normalen Hautgewebe sind die Kollagen- und Elastinfasern beim Narbengewebe nicht miteinander vernetzt sondern parallel zueinander angeordnet. Im Narbengewebe fehlen sämtliche Hautanhangsgebilde wie Schweißdrüsen, Talgdrüsen und Haare und meist auch Melanozyten (pigmentbildende Zellen). Daher wirken die Narben heller als das umliegende Gewebe.

Nasenhaare oder Vibrissae

Die Nasenhaare gehören zur terminalen Körperbehaarung und zählen zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen. Da sich die Nasenhaare auf Schleimhäuten befinden ist deren Entfernung mittels IPL-Methode nicht möglich.

Nassrasur

Als Nassrasur wird das Depilieren der Haare mittels eines Rasierers und Rasierseife, Rasierschaum oder Rasiergel bezeichnet. Dabei werden die Haare direkt über der obersten Hautschicht abgeschnitten. Früher wurde die Nassrasur mit einem Rasiermesser beim Barbier durchgeführt. 1901 erfand King Camp den ersten mechanischen Rasierer mit doppelseitiger Sicherheitsklinge. So wurde die tägliche Nassrasur zu Hause ermöglicht. Problematisch bei der Nassrasur können auftretende Reizungen der Haut bis hin zum Rasurbrand sein.

Nebenniere

Die Nebenniere gehört zu den endokrinen Drüsen, also den Drüsen in denen Hormone produziert werden und ausgesendet werden. In der Nebennierenrinde produzieren Frauen das männliche Sexualhormon Androgen. Eine übermäßige Produktion von Androgenen kann zum Hirsutismus führen, also der vermehrten Produktion von Talg und Körperbehaarung. Die Köperbehaarung gleicht dabei dem Muster eines Mannes.

O

Oberhaut oder Epidermis
Bei der Oberhaut handelt es sich um die obersten Hautschichten vom menschlichen Körper. Sie ist in der Regel 0,03-0,05 mm dick, an den Händen und Füßen kann sie jedoch mehrere mm dick sein. Bei der Rasur werden die Haare direkt oberhalb der Epidermis entfernt. Die Haarwurzel, die bei der dauerhaften Haarentfernung zerstört wird, liegt in der Dermis (Lederhaut), die sich unterhalb der Epidermis befindet.

Ohrenhaare oder Tragi

Ohrenhaare gehören zur terminalen Körperbehaarung, die ein sekundäres Geschlechtsmerkmal darstellt. Eine dauerhafte Entfernung der Ohrenhaare ist möglich, jedoch nicht mittels IPL-Methode. Bei der IPL-Methode werden jeweils Lichtimpulse auf eine Hautoberfläche von ca. 4 cm abgegeben. Beim Einsatz eines Diodenlasers kann dagegen punktuell behandelt werden mit einem Durchmesser von 2 bis 4 mm. Durch die Oberflächenbeschaffenheit des Ohres wird also auf die dauerhafte Haarentfernung durch Laser zurückgegriffen.

Optische Energiequelle

Optik ist physikalisch gesehen die Lehre des Lichtes. Als Licht wird der sichtbare Teil des elektromagnetischen Spektrums bezeichnet, also im Wellenlängenbereich zwischen 380 und 780 nm, teilweise jedoch auch das Infrarotlicht und das ultraviolette Licht. Eine optische Energiequelle ist daher ein Körper, der Energie im sichtbaren Wellenlängenbereich freisetzt. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL wird eine Xenon Blitzlichtlampe als optische Energiequelle herangezogen. Sie arbeitet in den Wellenlängenbereichen zwischen 650 und 950 nm.

P

Papillarhaare

Als Papillarhaare werden Haare bezeichnet die sich in der Anagenphase, also der Wachstumsphase, befinden. Die dauerhafte Haarentfernung mittels IPL ist ausschließlich bei den Haaren erfolgreich, die sich in der Wachstumsphase befinden. Daher sind mehrmalige Behandlungen von Nöten.

Peltier-Elemente

Peltier-Elemente sind elektrothermische Kühler, die auf dem 1834 von Jean Peltier entdeckten Peltier-Effekt basieren. Beim Peltier-Effekt fließen niederenergetische Elektronen in einen Leiter mit höherenergetischen Elektronen. Die höherenergetischen Elektronen geben ihre Energie durch Stöße an die niederenergetischen Elektronen ab. Durch den Energieverlust erfolgt eine Verringerung der Wärme, also eine Abkühlung. In den Handstücken zur dauerhaften Haarentfernung mittels IPL sind die Peltier-Elemente an den Seiten des Saphirs angebracht. So wird der Saphir, der in Kontakt mit der Haut kommt, stetig abgekühlt.

Perifollikuläre Ödeme

Als perifollikuläre Ödeme werden Mikroverbrennungen, also sehr kleinflächige Verbrennungen, mit Wasseransammlungen im Gewebe bezeichnet. Sie können nach einer IPL-Behandlung auf der Haut auftreten und sichtbar werden. Einige Stunden nach der Sitzung verschwinden sie und sind ein Zeichen für eine erfolgreiche durchgeführte Behandlung.

Permanente Haarentfernung

Eine Haarentfernung kann als permanent oder dauerhaft bezeichnet werden wenn nach Abschluss der Behandlung eine signifikante Haarreduktion vorliegt. Diese muss länger als ein Wachstumszyklus der behandelten Stellen bestehen bleiben. Eine der ältesten Methoden der dauerhaften Haarentfernung ist die Nadelepilation. Es werden jedoch auch immer häufiger Haare mittels Laser oder IPL dauerhaft entfernt.

Phäomelanin

Phäomelanin ist einen der 2 Varianten, die das Farbpigment Melanin annehmen kann. Das Phäomelanin stellt einen hellen, gelb-roten Farbton dar. Das Phäomelanin ist schwefelhaltig und ist in Kombination mit der 2. Variante des Melanins, dem Eumelanin, für die Hautfarbe eines Individuums verantwortlich. Dabei setzt sich beispielsweise das Melanin bei rothaarigen Personen aus einem großen Anteil Phäomelanin und einen sehr geringen Anteil an Eumelanin zusammen.

Phlebologie

Die Phlebologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit Gefäßerkrankungen befasst. So werden im Rahmen der Phlebologie Venenerkrankungen etc. behandelt. Zu den Venenerkrankungen werden Krampfadern und Besenreiser gezählt. Krampfadern sollten in jedem Fall von einem Arzt untersucht werden.

vPhotoepilation

Als Photoepilation wird das Epilieren von Haaren durch Lichttechnologie bezeichnet. Die IPL- und Laser-Technologie zählen zu den Lichttechnologien. Daher zählt die dauerhafte Haarentfernung mittels IPL und Laser zur Photoepilation.

Pigment

Pigmente sind kleine farbgebende Teilchen. Sie bestimmen beispielsweise die Haarfarbe und die Hautfarbe. In der Haut werden die Pigmente von den Melanozyten gebildet, also Zellen die das Melanin produzieren. Je mehr Melanin produziert wird desto dunkler der Hauttyp. Durch die Sonneneinstrahlung wird vermehrt Melanin produziert, was eine Bräunung der Haut bewirkt.

Pigmentverschiebung

Durch die dauerhafte Haarentfernung mittels Photoepilation kann es zur vorübergehenden Pigmentverschiebungen kommen. Dabei unterscheidet man zwischen der Hyperpigmentierung und der Hypopigmentierung. Die Pigmentverschiebungen normalisieren sich meist nach einer bestimmten Zeit und die Haut bräunt wieder gleichmäßig.

Pigmentzellen

Die Pigmentzellen der Haut nennt man auch Melanozyten. Sie sind für die Produktion des Farbstoffes Melanin verantwortlich. Die Pigmentzellen liegen in der Basalzellschicht der Oberhaut und dienen dem Schutz der Haut vor UV-Strahlung.

Pseudofolliculitis barbae oder Rasurbrand

Am häufigsten tritt der Rasurbrand nach der Nassrasur auf. Als Rasurbrand bezeichnet man brennende und juckende Hautreizungen und -rötungen, die durch das Rasieren entstehen. Zum Teil kommt es auch zu Rasierpickeln, die im Normalfall nach einigen Tagen verschwinden. Sollte dies nicht der Fall sein besteht die Möglichkeit, dass sich der Haarfollikel dauerhaft entzündet. In diesem Fall sollte ein Arzt konsultiert werden.

Pubes oder Schamhaar

Schamhaare zählen zur terminalen Körperbehaarung und bezeichnen die Behaarung der weiblichen und männlichen Geschlechtsteile und der umliegenden Regionen. Daher zählen die Schamhaare zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen. Während die weibliche Schambehaarung bei Japanern als Symbol der Weiblichkeit gelten werden sie in islamischen Ländern als unhygienisch angesehen und entfernt. Auch in Deutschland entfernen ca. 50% der Frauen ihre Schambehaarung teilweise oder komplett. Auch von der Schambehaarung kann man sich durch die dauerhafte Haarentfernung befreien lassen.

R

Radiofrequenz
Bei der Radiofrequenz kommen Radiowellen, also elektromagnetische Wellen in einem Frequenzbereich von mehr als 1 kHz bis 3 GHz, zum Einsatz. Radiowellen werden daher auch Längstwellen genannt. Die Radiofrequenz-Technologie kommt u. a. bei der dauerhaften Haarentfernung zum Einsatz, hier jedoch ausschließlich in Kombination mit der IPL-Technologie. Die Radiofrequenz stimuliert die Haarwurzel unabhängig vom Farbpigment Melanin mit Wärme. Daher können auch helle Haare effektiv entfernt werden. Zudem dringt die Radiofrequenz tiefer in die Haut ein (bis zu 15mm). Durch den parallelen Einsatz von IPL-Technologie und Radiofrequenz wird der Haarfollikel erhitzt und verödet.

Radix pili oder Haarwurzel

Die Haarwurzel befindet sich unterhalb der Hauptoberfläche und reicht bis in die Dermis, zum Teil auch bis in die Hypodermis. Die Haarwurzel liegt am unteren Ende des Haarfollikel. Durch die Haarwurzel wird neues Haar gebildet. Am Ende der Haarwurzel befindet sich die Haarzwiebel, eine Verdickung, welche an der Haarpapille der Haut befestigt ist. Bei der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL wird Wärme von den Wachstumszellen der Haare aufgenommen und dies führt zu einem Veröden der Haarwurzel. In den Wochen nach der Sitzung gehen die erfolgreich behandelten Haarwurzeln in die Ruhephase und das inaktive Haar wird vom Körper abgestoßen. Aus diesen Haarwurzeln wächst anschließend kein Haar mehr.

Rasur

Die Rasur ist wohl die am häufigsten angewendete Form der Depilation. Das Rasieren hat in vielen Ländern Tradition. Im 6. Jahrtausend vor Christus wurden zur Rasur Rasierschaber aus Stein verwendet. Heutzutage wird die Rasur mit Klingen durchgeführt. Man unterscheidet zwischen Trockenrasur und Nassrasur. Mittlerweile gibt es auf dem Markt sowohl elektrische als auch mechanische Rasierer, die speziell für Frauen entwickelt wurden. Probleme, die bei der Rasur auftreten können, sind zum Einen Hautreizungen und zum Anderen Rasurbrand. Da das Haar bei der Rasur direkt über der Haut abgeschnitten wird können schon nach wenigen Stunden Stoppeln auftreten.

Rasurbrand oder pseudofolliculitis barbae

Am häufigsten tritt der Rasurbrand nach der Nassrasur auf. Als Rasurbrand bezeichnet man brennende und juckende Hautreizungen und -rötungen, die durch das Rasieren entstehen. Zum Teil kommt es auch zu Rasierpickeln, die im Normalfall nach einigen Tagen verschwinden. Sollte dies nicht der Fall sein besteht die Möglichkeit, dass sich der Haarfollikel dauerhaft entzündet. In diesem Fall sollte ein Arzt konsultiert werden.

Rosazea oder Kupferfinne

Rosazea ist eine Hauterkrankung im Gesicht, bei der fleckige Rötungen, Papeln und Pusteln auftreten können, bei Männern auch Kartoffelnasen. Die erste Form der Erkrankung nennt man Couperose. Dabei treten kleine rote Adern unter der Gesichtshaut auf, und die Haut erscheint gerötet, wie bei einem Sonnenbrand. In der zweiten Form, der papulopustolösen Form der Rosazea können eitrige Papeln und Pusteln auftreten. Eine weitere Form ist das Rhinophym. Dabei verdickt sich die Nase aufgrund von Wucherungen der Talgdrüsen oder des Bindegewebes zu einer Knollen- oder Kartoffelnase. Zum Teil sind auch die Augen betroffen. Die erste Form der Rosazea, die Couperose, kann durch den Einsatz von IPL behandelt werden.

S

Schamhaare oder Pubes

Schamhaare zählen zur terminalen Körperbehaarung und bezeichnen die Behaarung der weiblichen und männlichen Geschlechtsteile und der umliegenden Regionen. Daher zählen die Schamhaare zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen. Während die weibliche Schambehaarung bei Japanern als Symbol der Weiblichkeit gelten werden sie in islamischen Ländern als unhygienisch angesehen und entfernt. Auch in Deutschland entfernen ca. 50% der Frauen ihre Schambehaarung teilweise oder komplett. Auch von der Schambehaarung kann man sich durch die dauerhafte Haarentfernung befreien lassen.

Schamhaarentfernung

Als Schamhaarentfernung bezeichnet man die teilweise oder vollständige Entfernung der Schamhaare bei Männern und Frauen im Intimbereich. Schon im alten Ägypten galt ein haarloser Körper als Schönheitsideal. Frauen entfernten ihre Haare damals mittels Fledermausblut, Pech, etc. oder auch mittels geschliffenen Steinen und Muscheln. Neben ästhetischen Gründen waren v. a. hygienische Gründe von Bedeutung. Denn durch einen enthaarten Intimbereich konnten sich Parasiten nicht so leicht festsetzen und somit Krankheiten nicht so schnell verbreitet werden. Die Schamhaarentfernung kann durch den Einsatz der IPL-Technologie dauerhaft entfernt werden.

Schuppenschicht oder Cuticula

Die Schuppenschicht ist die äußerste Haarschicht. Sie bildet die Schutzschicht eines Haares z. B. vor chemischen und thermischen Einflüssen und gibt Aussage darüber ob das Haar gesund ist. Sie besteht aus flachen, abgestorbenen Zellen, die wie bei einem Tannenzapfen flach übereinander liegen. Je nach Haar können 6 bis 10 dieser Schichten übereinander liegen.

Sommersprossen

Sommersprossen sind kleine braune Flecken, die häufig bei hellhäutigen Personen mit blonden oder roten Haaren auftreten. Es sind Ansammlungen von Melanozyten, die völlig ungefährlich sind. Häufig werden Sommersprossen im Sommer dunkler, da die UV-Strahlen die Produktion von Melanin anregen. Bei Personen, die Sommersprossen haben ist ein UV-Schutz besonders wichtig um dem Umweltaltern, also dem Altern der Haut aufgrund exogener Faktoren wir Sonne, vorzubeugen.

Sonden-Epilation oder Elektroepilation

In den USA wird die Elektroepilation seit 1985 angewendet. Dabei wird eine feine Sonde aus Chirurgenstahl auf die Haarstärke und die Tiefe des Haarfollikels angepasst und anschließend in jeden einzelnen Haarfollikel eingeführt. Dort wird elektrische Energie in den Follikel geleitet um ihn und die Haarwachstumsstammzellen irreversibel zu schädigen. Die Elektroepilation führt zu einer dauerhaften Haarentfernung, die ungeachtet des Haut- und Haartyps universell eingesetzt werden kann. Bei der Elektroepilation kann zwischen 3 verschiedenen Methoden unterschieden werden: der Blend-Methode, der Elektrolyse und der Thermolyse.

Strukturprotein

Strukturproteine sind Eiweißmoleküle, die das Gerüst von Geweben und Zellen darstellen. Sie sind beispielsweise verantwortlich für die Form, Festigkeit und Elastizität der Haut. Beispiele für Strukturproteine sind der Keratin, das sich in Haaren und Nägeln findet, und das Kollagen, das Hautbestandteil des Bindegewebes ist. Im Alter baut das Kollagen zunehmend ab und die Haut erschlafft. Die Microdermabrasion, IPL und Ultraschall regen jeweils die Kollagenproduktion an straffen das Bindegewebe.

Sugaring

Sugaring ist eine Methode der Epilation, die dem Wachsen verwandt ist. Beim Sugaring wird eine Paste aus Zucker, Zitrone und Wasser auf die Haut aufgetragen und in Haarwuchsrichtung abgezogen. Wie beim Wachsen wird die Haarwurzel mit herausgezogen, der Haarfollikel jedoch nicht zerstört. Die Haare wachsen nach 2 bis 6 Wochen wieder nach.

Superciliae oder Augenbraue

Augenbrauen sind Haare, die über den Augenhöhlen verlaufen. Sie gehören zu den Terminalhaaren und dienen dem Schutz der Augen. Zusammengewachsene Augenbrauen werden häufig als Avatismus angesehen, also als überholtes Merkmal, das typisch für unsere Urahnen war. Zusammengewachsene Augenbrauen können rasiert, gezupft und dauerhaft entfernt werden.

T

Telogenphase

Als Telogenphase oder auch Endphase wird die letzte der 3 Phasen des Haarzyklus bezeichnet. Sie kann 2 bis 4 Monate andauern. Innerhalb dieser Phase wird die Zellproduktion des Haares wieder aufgenommen und die Haarpapille und der Haarfollikel regenerieren sich. Durch die Zellteilung bilden sich eine neue Haarwurzel und eine neue Haarzwiebel. Die Haarpapille kann die Haarzwiebel wieder versorgen und ein neues Haar bildet sich. Die Haare, die sich in dieser Phase befinden nennt man Kolbenhaare. Eine Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung ist in dieser Phase nicht möglich, daher müssen mehrere Behandlungen in ausreichend großen Abständen durchgeführt werden.

Terminale Körperbehaarung oder androgene Behaarung

Die Körperbehaarung eines Menschen wird auch terminale Körperbehaarung oder androgene Behaarung genannt. Als Körperbehaarung bezeichnet man die Behaarung eines Menschen am Körper, abgesehen von der Behaarung auf dem Kopf. Die Körperbehaarung lässt sich klar von der Kopfbehaarung abgrenzen. Sie unterscheiden sich u. a. bezüglich des Wachstumszyklus. Die terminale Körperbehaarung bildet sich durch die erhöhte Ausschüttung des männlichen Geschlechtshormons Androgen. Da die Ausschüttung bei Männern und Frauen differiert verläuft die Entwicklung der Köperbehaarung geschlechtsspezifisch. Daher gilt sie als sekundäres Geschlechtsmerkmal. Mittels der IPL-Methode kann nahezu jede Körperbehaarung entfernt werden.

Terminalhaar oder Haupthaar

Das Terminalhaar ist eher dick und besteht aus Schuppenschicht, Faserschicht und Haarmark. Das Wachstum des Terminalhaares ist abhängig von der Menge und dem Vorhandensein bestimmter Hormone. Beispiele für Terminalhaare sind das Barthaar, das Achselhaar und das Schamhaar. Durch Hormonumstellungen kann sich das Vellushaar in Terminalhaar verwandeln. Bei Männern werden in der Pubertät ca. 90% der Vellushaare in Terminalhaare verwandelt, bei Frauen ca. 25%.

Thermische Energiequelle

Als thermische werden Vorgänge etc. bezeichnet, bei denen Wärme wirkt. Eine Thermische Energiequelle ist also eine Energiequelle die Wärme produzieren kann. Durch den Einsatz von Radiofrequenz wird bei der dauerhaften Haarentfernung der Haarfollikel erwärmt und verödet. Die Radiowellen repräsentieren dabei die thermische Energiequelle.

Thermolyse

Die Thermolyse gehört wie die Elektrolyse und die Blend-Methode zur Elektroepilation. Bei der Thermolyse wird eine auf die Haarstärke und die Follikeltiefe angepasste Sonde in jeden Haarfollikel eingeführt um einen Stromstoß abgeben zu können. Bei der Thermolyse wird ausschließlich hochfrequenter Wechselstrom eingesetzt. Durch die Energiezufuhr wird Wärme gebildet und die Haarwurzel verödet. Mittels der Thermolyse kann jeder Haut- und Haartyp behandelt werden. Jedoch muss die Sonde in jeden einzelnen Haarfollikel eingeführt werden. Ein Behandlungserfolg hängt also zu einem wesentlichen Teil von den Fähigkeiten und Fertigkeiten der behandelnden Person ab.

Tragi oder Ohrenhaare

Ohrenhaare gehören zur terminalen Körperbehaarung, die ein sekundäres Geschlechtsmerkmal darstellt. Eine dauerhafte Entfernung der Ohrenhaare ist möglich, jedoch nicht mittels IPL-Methode. Bei der IPL-Methode werden jeweils Lichtimpulse auf eine Hautoberfläche von ca. 4 cm abgegeben. Beim Einsatz eines Diodenlasers kann dagegen punktuell behandelt werden mit einem Durchmesser von 2 bis 4 mm. Durch die Oberflächenbeschaffenheit des Ohres wird also auf die dauerhafte Haarentfernung durch Laser zurückgegriffen.

Trockenrasur

Die Trockenrasur wird auch Sicherheitsrasur genannt da keine offen liegenden Messer verwendet werden. Dadurch dass 1930 kleine Elektromotoren entwickelt wurden war der Weg für Elektrorasierer geebnet, die bei der Trockenrasur eingesetzt werden. Die Trockenrasur führt zu weniger Hautirritationen als die Nassrasur. Da das Haar aber oberhalb der Haut abgeschnitten können nach wenigen Stunden erneut Stoppeln auftreten.

V

Vellushaar

Das Vellushaar wird auch Wollhaar genannt und bedeckt im Kindesalter, bis auf wenige Ausnahmen wie z. B. den Handinnenflächen, den ganzen Körper. Es ist eher kurz und dünn (ca. 0,07 mm) und weist nur sehr wenige Pigmente auf. Das Wollhaar besteht ausschließlich aus Schuppenschicht und Faserschicht. Durch Hormonumstellungen kann sich das Vellushaar in Terminalhaar verwandeln. Bei Männern werden in der Pubertät ca. 90% der Vellushaare in Terminalhaare verwandelt, bei Frauen ca. 25%.

Vermehrte Körperbehaarung

Als vermehrte Körperbehaarung wird ein übermäßiges oder ungewöhnliches Wachstum der Haare am Körper genannt. Formen der vermehrten Körperbehaarung werden sind die Hypertrichose, der Hirsutismus und der Atavismus.

Vibrissae oder Nasenhaare

Die Nasenhaare gehören zur terminalen Körperbehaarung und zählen zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen. Da sich die Nasenhaare auf Schleimhäuten befinden ist deren Entfernung mittels IPL-Methode nicht möglich.

Virilismus oder Maskulinisierung

Beim Virilismus kommt es durch eine vermehrte Androgenproduktion bei Frauen zu einer Vermännlichung des weiblichen Körpers. Wie beim Hirsutismus verändert sich beim Virilismus die Körperbehaarung von Frauen hin zu der eines Mannes (Behaarung von Oberlippe, Kinn, Brust, etc.). Zudem kann sich der Kehlkopf vergrößern und dadurch die Stimme tiefer werden, eine vermehrte Muskelbildung auftreten, die der eines Mannes ähnelt, die Periode ausbleiben und viele weitere Symptome auftreten. Bei auftretenden Symptomen sollten Sie umgehend einen Arzt kontaktieren. Die Haare an Oberlippe etc. können mittels der IPL-Methode dauerhaft entfernt werden.

W

Wachsenthaarung

Bei der Enthaarung mit Wachs handelt es sich um eine temporäre Epilation. Bei der Wachsenthaarung können unterschiedliche Präparate mit unterschiedlichen Temperaturen zum Einsatz kommen. Das Wachs wird dabei in Haarwuchsrichtung aufgetragen um dort zu erhärten. Anschließend wird das Wachs ruckartig entgegen der Haarwuchsrichtung abgezogen. Dabei werden die Haare mitsamt der Wurzel entfernt. Der Haarfollikel wird jedoch nicht dauerhaft geschädigt, das heißt die Haare wachsen nach 2 bis 3 Wochen wieder nach. Zudem gilt die Wachsenthaarung als sehr schmerzhaft. Für eine Wachsbehandlung müssen die Haare mindestens 0,5 cm aus der Haut herausragen.

Wachstumsgeschwindigkeit von Haaren

Das Haarwachstum ist vor allem von genetischen Faktoren abhängig. Das durchschnittliche Wachstum beim Menschen beträgt 1cm pro Monat. Die durchschnittliche Lebensdauer der Haarwurzel beträgt 6 bis 8 Jahre.

Wachstumsphase oder Anagenphase

In der Anagenphase also der Wachstumsphase des Haarfollikels bildet sich eine neue Haarwurzel, es kommt zu einer erhöhten Zellteilungsaktivität und somit zur Haarproduktion. Die Haare in der Anagenphase nennt man Papillarhaare. Sie sitzen bis zu 1 cm unter der Haut. Die dauerhafte Haarentfernung ist nur bei den Haaren erfolgreich, die sich in der Anagenphase befinden. Auf die Anagenphase folgen die Katagenphase und schließlich die Telogenphase.

Wachstumszellen der Haare oder germinative Zellen

Die Wachstumszellen der Haare werden auch epitheliale Stammzellen genannt. Stammzellen sitzen in der Dermis auf Höhe des Haaraufrichtermuskels. Sie sind dafür verantwortlich, dass Haare wachsen. Bei der dauerhaften Haarentfernung ist es also entscheidend, die germinativen Zellen zu zerstören um eine Regeneration des Haarfollikels verhindern zu können. Sonst besteht die Gefahr, dass die Haarentfernung nicht dauerhaft Erfolge erzielen kann.

Weibliche Körperbehaarung

Die weibliche Körperbehaarung zeigt sich während der Pubertät. Dabei entwickeln Frauen terminale Köperbehaarung im Intimbereich, in den Achselhöhlen und an den Armen und Beinen. Die weibliche Körperbehaarung kann mittels der IPL-Methode ungeachtet der Farbe oder Konsistenz vollständig entfernt werden.

Wolfsmensch

Extreme Überbehaarung, nahezu dichter Haarpelz, extreme Form der Hypertrichose, Erbkrankheit, Gendefekt.

Wollhaar oder Vellushaar

Das Wollhaar wird auch Vellushaar genannt und bedeckt im Kindesalter, bis auf wenige Ausnahmen wie z. B. den Handinnenflächen, den ganzen Körper. Es ist eher kurz und dünn (ca. 0,07 mm) und weist nur sehr wenige Pigmente auf. Das Wollhaar besteht ausschließlich aus Schuppenschicht und Faserschicht. Durch Hormonumstellungen kann sich das Vellushaar in Terminalhaar verwandeln. Bei Männern werden in der Pubertät ca. 90% der Vellushaare in Terminalhaare verwandelt, bei Frauen ca. 25%.

X

Xenonlichtblitzlampe

Die Xenonlichtblitzlampe gehört zu der Familie der Gasentladungslampen. Dabei bildet das Edelgas Xenon durch elektrische Entladung Plasma. Xenonlichtblitzlampen werden u. a. bei der dauerhaften Haarentfernung eingesetzt. Dabei werden hochenergetische Lichtimpulse auf die Haut abgegeben. Diese werden durch den Haarfollikel weitergeleitet, erhitzen die Haarwurzel und veröden sie dauerhaft.

Z

Zupfen oder Auszupfen der Haare

Das Auszupfen der Haare mittels Pinzette oder auch dünnen Fäden (Fadenepilation) ist wohl die einfachste Form der Epilation. Das Zupfen gehört in die Kategorie der temporären Epilation gestellt. Vor allem die Fadenepilation hat im orientalischen Raum eine langwierige Tradition. Da die Wachstumszellen der Haarwurzel jedoch nicht entfernt werden wachsen die Haare nach 1 bis 3 Wochen wieder nach.

 

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